Treevenge

“Treevenge” aus 2008 von Jason Eisener ist ein 16 minütiger, bei einigen Szenen vielleicht nicht gerade für jedermann leicht verdaubarer weil äußerst blutiger, ja teilweise fast schon moralisch grenzwertiger aber dabei auch nicht minder unterhaltsamer und ebenso witziger Kurzfilm, über die Rache der Nadelbäume an der Menschheit, für den von den Menschen alljährlich ausgeübten Tannen-Genozid zur Wheinachtszeit.
Eisener, mir hauptsächlich ja nur durch seinen Trash-Trailer “Hobo with a Shotgun” bekannt, welcher 2007 den von Robert Rodriguez ausgeschriebenen Grindhouse-Trailer-Wettbewerb gewann, somit also in einigen wenigen amerikanischen und kanadischen Kinos zwischen “Death Proof” und “Planet Terror” gezeigt wurde, ja eben diesem Jason Eisener ist mit seinem “Treevenge” wohl so ziemlich das stimmigste, unterhaltsamste und humorvollste Stück Kurzfilm geglückt, welches mir so in letzter Zeit unter die Augen gekommen ist.
Wer allerdings etwas gegen Gore und Splatter hat und sowieso kein Blut sehen kann, demjenigen würde ich nun an dieser Stelle definitiv von “Treevenge” abraten, da er diesbezüglich nunmal auch ziemlich auf die Tube drückt, kein Auge dabei trocken lässt und versucht auch Grenzen auszuloten, die vielleicht für einige Zuschauer als unantastbar gelten.
Alle anderen geneigten sollten sich dieses kleine Meisterwerk nun wirklich nicht entgehen lassen. Und nun viel Spaß beim Film, denn nach der fast einjährigen Filmfesttournee ist “Treevenge” nun endlich als komplettes Werk offiziell ins Netz gestellt wurden.
via: twitchfilm
Autor: Sven