Nachdem M. Night Shyamalans “THE HAPPENING” ja nun wirklich von den meisten Kritikern als peinlicher Gipfel gnadenloser Selbstüberschätzung besprochen wurde, scheint der, einst so erfolgreiche, Regisseur und Drehbuchautor sich nun mehr mit Hilfe einer, nicht von ihm erdachten, Geschichte rehabilitieren zu wollen.
Ob das mit der Adaption einer U.S. amerikanischen Zeichentrickserie, im Animestil, gelingen kann, wage ich jedoch zu bezweifeln. Trotzdem den Kids heutzutage trau ich ja alles zu und schlimmer als “DRAGONBALL EVOLUTION” kann das hier ja wohl kaum werden, aber seht doch einfach mal selbst…
Nachdem Michael Bay sie bereits als Nr.1 Wichsvorlage für sich entdeckt hat, überrascht es wohl niemanden, dass Megan Fox jetzt die Hauptrolle als männermordendes Lustobjekt im Tenieslasher “JENNIFERS BODY” ergattert hat.
Storytechnisch erinnert mich das Ganze irgendwie an eine Kreuzung aus “SPECIES” und “ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE”. Der Trailer sieht jedenfalls fürchterlich plakativ und gewöhnlich aus, allerdings stammt das Drehbuch von, Ex-Stripperin und Oscargewinnerin, Diablo Cody (“JUNO”), was mich dann doch – zumindest offiziel – dazu veranlassen könnte, diesen Film zu sehen.
Die wesentlichen Einsichten auf “JENNIFERS BODY” gibt’s hier…
“An explosion is a sudden increase in volume and release of energy in an extreme manner, usually with the generation of high temperatures and the release of gases. An explosion creates a shock wave.”
Auf den Tag genau ein Jahr später festgestellt, dass das Essay “The Paradox of our Time” ja eigentlich “The Paradox of our Age” heißt, von einem gewissen Pastor der “Seattle Overlake Christian Church” namens Dr. Bob Moorehead verfasst wurde und in dessen Sammlung “Words Aptly Spoken” erschien und nur fälschlicherweise George Carlin zugeschrieben wurde, welcher allerdings auf seiner offziellen Seite dementierte:
“One of the more embarrassing items making the internet/e-mail rounds is a sappy load of shit called “The Paradox of Our Time.” The main problem I have with it is that as true as some of the expressed sentiments may be, who really gives a shit? Certainly not me.
I figured out years ago that the human species is totally fucked and has been for a long time. I also know that the sick, media-consumer culture in America continues to make this so-called problem worse. But the trick, folks, is not to give a fuck. Like me. I really don’t care. I stopped worrying about all this temporal bullshit a long time ago. It’s meaningless. (See the preface of “Braindroppings.”)
Another problem I have with “Paradox” is that the ideas are all expressed in a sort of pseudo-spiritual, New-Age-y, “Gee-whiz-can’t-we-do-better-than-this” tone of voice. It’s not only bad prose and poetry, it’s weak philosophy. I hope I never sound like that.”
DAS klingt schon eher nach Georgie “the old fuck” Carlin und deckt sich auch mit den wunderbaren Interview welches ich kürzlich auf YouTube fand! Nichtsdestotrotz der Tatsache das der, in meinen Augen größte Comedian aller Zeiten, dieses Essay als “a sappy load of shit” bezeichnete und auch Barbara Mikkelson von “snopes” die These vertritt, dass wir derartige Schriften nur deshalb gut finden würden “because they summarize all the problems of modern society into a neat loundry list of »What Has Gone Wrong« while presenting possible solutions by way of juxtaposition”, finde ich es dennoch ein lesenswertes Werk.
Und eigentlich wollte ich ja erst gar keinen Artikel extra für den Todestag von Carlin veröffentlichen, weil das ja schon der Renè von Nerdcore getan hat und weil man bei Carlin auch schlecht Sprüche raushauen kann alá “You know? I think he’s up there now, smiling down at us.”
Jetzt ist es also raus, Roland Emmerichs neues Mamutprojekt wird – ÜBERRASCHUNG – ein Katastrophenfilm vom Kaliber „THE DAY AFTER TOMORROW“.
Wie uns der neuste Trailer verrät, weißt der Filmtitel dezent auf ein schicksalsbestimmendes Ereignis der Menschheitsgeschichte hin: „Das Ende der Welt, wie Wir sie kennen.“ so jedenfalls prophezeit es uns der Majakalender für das Jahr 2012.
Emmerich verknüpft dieses mystische Datum mit dem Ausbruch des, faktisch existenten, Supervulkans Yellowstone, im gleichnamigen Nationalpark, Wyoming USA. Ein Ausbruch dieses Supervulkans – wie es im Film passiert – hätte in der Tat verheerende Folgen für die gesamte Menschheit, etwa vergleichbar mit einem globalen nulklearen Fallout, nur ohne Atomstrahlung.
Interessanterweise, rechnen Geologen tatsächlich mit einem baldigen Ausbruch des Yellowstone, wobei sich die Formulierung bald, in diesem Themenbereich, auf mehrere tausend Jahre beziehen kann. Ein durchaus Interessantes Thema – nicht nur, weil sich das allgemein despektierliche Verhalten der Menschen gegenüber ihrer Umwelt, in keinster Weise auf die Aktivitäten der Supervulkane auswirkt, sondern auch, weil die Menschheit nicht das geringste gegen solch eine Urgewalt unternehmen könnte, geschweigeden verhindern.
Schade nur, dass dieser Stoff natürlich nur als Rahmenhandlung für einen weiteren überdimensionalen Katastrophenfilm nach Schema F. genutzt wird. Emmerich scheint hier routiniert und – zugegeben – auch imposant, die typischen Bilder zusammenfallender historischer Gebäude, Wahrzeichen und Städte abzuspulen, immernoch besser als „10.000 B.C.“
Hier der Trailer.
„2012“ läuft ab 19. November in den deutschen Kinos.
In Marina de Vans “Ne te retourne pas” (AT: “Don’t Look Back”; DT: “Dreh dich nicht um”) spielt Sophie Marceau (!!) die Schriftstellerin und Mutter Jeanne, welche während der Arbeit an ihrem neuem Roman zu verspüren glaubt, einer merkwürdigen Transformation zu erliegen. So erscheint es ihr, das Sie sich selbst in einer Art körperlichen Metamorphose befindet, an dessen Ende Monica Bellucci (!!!) ihre Rolle verkörpern wird.
Im Klartext: Sophie Marceau und Monica Bellucci, zusammen in einem Film, zusammen in einer Doppelrolle, per Face-Morphing zeitweise sogar zu gleichen Teilen in ein und demselben Körper! Ich weiß ja nicht was ihr für gute Gründe braucht um ins Kino zu gehen, aber für mich sind das gleich zwei auf einem Schlag!
Der Film wurde erstmals dieses Jahr als “out of competition” in Cannes gescreent, besitzt noch keinen offiziellen Deutschlandstart, wurde aber bereits vielfach gelobt sowohl für das glamourös inszenierte Aufeinandertreffen von zwei der wohl größten eruropäischen Schauspielerinnen unserer Zeit, als aber auch für die komplexen Special Effects und die Intensität und Dichte seiner Geschichte!
Aufgrund seiner Thematik gibt es zu “Ne te retourne pas” gleich zwei Trailer, welche dann jeweils entweder Marceau oder eben Bellucci betonen.
In “Humpday” von Lynn Shelton beschließen die beiden Freunde Ben (Mark Duplass) und Andrew (Joshua Leonard) aus einer Sufflaune heraus an einem Amateur Porno Contest mit teilzunehmen. Doch mit welch bahnbrechender Filmidee können zwei heterosexuelle Freunde, ohne weibliche Darstellerinnen und ohne wirkliches Budget wohl schon den ersten Preis gewinnen?
Die einzige noch übrigbleibende Möglichkeit scheint es, vor laufender Kamera selber miteinander Sex zu haben!
“It’s not gay; it’s beyond gay. It’s not porn; it’s art.”
Ebenfalls gibt es hierzu wieder keinen deutschen Starttermin, dafür aber wieder zwei unterschiedliche Trailer welche einerseits sehr stark die komödiantische und vermutlich auch hervorstechende Seite des Filmes betonen (Trailer #1), andererseits aber auch versuchen einen eher ernsthafteren Ton anzuschlagen (Trailer #2).
Die Geschichte von “Nine” basiert dabei, über mehere Umwege hinweg, auf dem bereits autobiographischen Werk “8½” von Federico Fellini aus dem Jahre 1963 und behandelt das Leben des berühmten italienischen Regisseurs mit Namen Guido Anselmi bzw. in der jetzigen Filmadaption/Remake/Neuauflage eines Musicals mit Namen Guido Contini.
Trotz Gesangseinlagen und etlichen Tanznummern erwarte ich viel Großes von diesem Film! Allen voran eine erneute Top-Performance von Day Lewis, doch seht selbst!
In seinem Erstlingswerk “Moon” befördert uns Regisseur Duncan Jones zusammen mit seinem Hauptdarsteller Sam Rockwell in eine nicht allzu ferne Zukunft, in dem die Menschheit ihre Energie von einer Kernstation auf dem Mond zugeliefert bekommt. Zu Wartungszwecken wird dort eine einzelne Person für knappe drei Jahre hin entsandt, um die Minenarbeiten für das kostbare Gas namens Helium III zu überwachen. Doch kurz vor dem nahestehenden “Schichtwechsel” häufen sich für Sam die merkwürdigen Ereignisse…
Klingt platt und mau, wird aber bestimmt eines der Highlights des Jahres! Unbedingt den Trailer anschauen!
Nemo Nobody führt nämlich bis zu sinem 34ten Lebensjahr eine ganz normales Leben mit Frau und Kindern, als sich allerdings eines Tages die Realität verschiebt und er als, der mit 120 Jahren älteste und letzte sterbliche Mensch in einer Gesellschaft von Unsterblichen aufwacht, ohne jegliches Gedächtnis an die vergangenen Jahrzehnte, welche er nun versucht zu rekonstruieren.
In “Air Doll” von Hirokazu Koreeda lernen wir den Kellner Hideo kennen, gespielt von Itsuji Itao, welcher mit seiner aufblasbaren Freundin Nozomi (Du-na Bae) zusammenlebt. Doch anders noch als bei “Lars und die Frauen“, entwickelt die Plastikfrau irgendwann ein Eigenleben und versucht fortan mithilfe ihres Liebhabers einen eigenen Platz in der Welt finden zu können.
Sehr poetisch, sehr melancholisch und sehr asiatisch! Eine Mischung aus westlicher Pinocciothematik und asiatischer Skurrilität, gepaart mit einer Liebesgeschichte alá “I’m A Cyborg, But That’s OK“.
Alles sehr multikulturell und Independet heute mal wieder. Auswertung: 2 Französische, 1 Japanischer und 3 amerikanische Filme. Allesamt schauen Sie sehr sehenswert aus, und allesamt haben Sie auch noch keine deutschen Starttermine. Und dabei könnten hierbei noch ein paar wirkliche Highlights aus 2009 drinnen schlummern, neben “Thirst“, “Inglourious Basterds” und evtl. “Antichrist“. Ah, und natürlich “G.I. Joe – Geheimakte Cobra” versteht sich…
[edit] Und weil wir uns ja heute mal wieder so wunderbar kreuz und quer durchs halbe Internetz geprügelt haben, man sich zunächst also noch sehr sorgfältig dem sich über mitllerweile 2 Tage lang angesammelten Herumgezwitscher der tapferen Twitterer, über Petitionen sowie den andauernden Kampf gegen bedrohlich Zenursulas mithilfe von Bundestagsanhörungen, welche man ja selber leider nicht Live mitverfolgen konnte da man zwischen 11 und 13 noch ganz andere Sorgen im Kopf hatte, widmetete, man dann anschließend ja auch irgendwie nicht wirklich das bereits gekaufte Ticket für den Flug über die großzügig ausgedehnten Landschaften der versammelten Blogosphäre verfallen lassen wollte, nur um mal wieder, und dies erneut gnadenlos scheiternd, den Versuch zu wagen, eine möglichst allumfassende Expedition zu starten, welche der schieren Masse an neuen und noch unerkundeten Spezien, sowie natürlich dem weiterhin prächtig sprießenden Unkraut der bereits gebuchten Urwälder, ernsthaft gerecht zu werden sollte, haben, tat, machen, möchte…. man aber irgendwann ab Mitte nur noch die Flucht ins Dickicht ergreifen konnte, da man drohte im schieren Informationsüberfluss schlichtweg unterzugehen!
Internetz, I Love You! Aber manchmal bist du einfach wirklich viel zu groß und viel zu global! Und nur deinetewgen weiß ich jetzt nicht mehr, bei wem ich dieses lustige Video hier gefunden habe und wie der Satz dort oben nun repariert werden könnte… damn you!
Holy the Jesus!!! Ihr wollt die ersten Reviews zu “INGLOURIOUS BASTERDS” lesen, mal schaun wie die Weltpremiere des Streifens in Cannes, so bei den Kritikern aufgenommen wurde.. DON’T!!! denn sie spoilen euch allesamt viele Inhalte, von wagen Andeutungen, bis zu detailierten Beschreibungen von Anfang und Ende.
Ihr müsst nur soviel wissen: Tarantinos neuer Streifen wird bisweilen sehr durchwachsen aufgenommen. Der “Spiegel” beschreibt ihn als quälend langsame Nazi-Walze, “AICN” nennt ihn fucking exceptionalund “Telepolis” feiert einen Tarantinotypischen Mix aus Autorenkino und B-Movie.
Was das alles bedeutet, dass sehen wir ab 20. August im Kino… der Streifen ist übrigens epische 160min. lang…also freut euch auf viele, viele Nazi-Skalps und bewundert den ersten knackigen – und garantiert spoilerfreien – TV-spot.
K&K Mime – A New Dimension Of Worship! DAS wäre sogar vielleicht für mich etwas! Wenn die Intros für die Websites schon so aussehen, würde es mich nicht wundern wenn Michael Bay demnächst die Bühnenshows für die übernimmt!
Mei, was für ein Spektakel! Besser noch als jede Wrestling-, Monstertruck- oder Motorrad Stunt-Show! Gäb’s HotDogs und Bier dazu, ich wär dabei!
Blaue Hasen, Exzess-Maschinen und ein Strip in der Schwerelosigkeit: Das Weltraumabenteuer “Barbarella” ist eines der schrillsten Dokumente der 68er-Generation – und beeinflusste die Popkultur wie kaum ein zweiter Film. Nur die Hauptdarstellerin kann mit dem sexy Space-Trip bis heute nichts anfangen.
(einestages/SPoN)
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If Charlie Parker Was a Gunslinger – The Hitchcock/Truffaut Tapes
“Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?” ist der deutsche Titel des 1966 im französischen Original veröffentlichten Buchs “Le Cinéma selon Hitchcock” (wörtlich: Das Kino nach Hitchcock) des Filmkritikers und Regisseurs François Truffaut. Es gibt ein rund 50-stündiges Interview wieder, das Truffaut mit dem Filmregisseur Alfred Hitchcock im August 1962 geführt hat. Es gilt bis heute als eines der Hauptwerke der Filmliteratur.
From now until I run out, “If Charlie Parker Was a Gunslinger” will be bringing our visitors the interview recordings [...] (between) Hitchcock/Truffaut. The voices you will hear are those of Alfred Hitchcock, the director of “Waltzes from Vienna”, “Easy Virtue” and “Juno and the Paycock”; François Truffaut, ex-film critic, pioneering cinephile hustler and co-director of “Tire-au-flanc 62″ and “Une histoire d’eau”; and Helen Scott, interpreter and Truffaut groupie extraordinaire.
(If Charlie Parker Was a Gunslinger, There’d Be a Whole Lot of Dead Copycats)
Zur Einstimmung auf die noch bevorstehenden Ereignisse, über welche uns mein Co-Autor erst vor wenigen Tagen noch kürzlich erneut informierte, habe ich diese Doku der Mitchell Brüder über Hunter S. Thompson’s gleichnamige Campus-Tour von 1988 und diesen Link with a few “Thompson Motivational Posters” aus dem Internet ausgegraben.
Part II und III gibt es nach dem Klick! Die Dokumentation ist auch, mit allerdings etwas schlechterer Qualität, über Google.Video einsehbar.