I’ve nobody to eat…

Abgelegt unter: Filme am 07.08.2009 von André

wilden-kerle-trailer2

Seit gestern gibt’s den neuen Trailer zu Spike Jonze “WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN” und der sieht – genau wie sein Vorgänger – ziemlich großartig aus.

Ab 3. Dezember läuft die Kinderbuchadaption von Maurice Sendak auch bei uns in den Kinos.

Autor: André

Trailer Rundumschlag #2

Abgelegt unter: Filme, Strandgut am 28.03.2009 von Sven

Ang Lee’s neuester Streifen mit dem Titel “Taking Woodstock” handelt um einen der damaligen Veranstalter des legendären und gleichnamigen Festivals von 1969. Als Vorlage dienten hierzu die Memoiren des Elliot Tiber mit dem Titel “Taking Woodstock: A True Story of a Riot, a Concert, and a Life”. Der Film wird vermutlich am 03.09.2009 zu uns in die Kinos kommen. Punkten konnte der Trailer bei mir schon allein durch das Hitchcock’eske PreOpening. Aber auch ohne dies, erwarte ich einen durchaus unterhaltsamen Querschnitt der amerikanischen Hippiedekade!

Zumindest für viele weibliche Zuschauerinnen da draussen, wird wohl das folgendes Fellbonbon aus dem Hause Spike Jonze das Highlight, hoffentlich noch diesen Jahres sein. Auf dem in Deutschland eher unbekannteren Kinderbuch “Where The Wild Things Are” von Maurice Sendak, baut nämlich die, im Oktober zumindest schonmal in die US-Kinos kommende Adaption auf, und handelt somit von der Reise des kleinen Max’s ins Land der plüschigen “Wild Things”.

Das Creaturedesign der behörnten Pelzknäule, weiß sogar mich, trotz des häufigen aber vermutlich auch größtenteils, zumindest bei der äußerst feinen Mimik der Kreaturen, unvermeidbaren CGI-Einsatzes, irgendwie zu überzeugen. Und wie Jonze es geschafft hat, aus einer knapp 10 Minütigen Kinder-Kurzgeschichte einen abendfüllenden Spielfilm zu zaubern, werde ich mir allein schon deswegen nicht entgehen lassen, auch wenn für Deutschland bisher noch kein Starttermin feststeht.

Und zum Schluss wird es zwar nochmal genau so plüschig und computergeneriert aber dafür auch ziemlich bizarr, trashig und stellenweise sogar etwas blutig. Die Rede ist nicht etwa von den “Happy Tree Friends” sondern von der kurios skurrilen, zwölfteiligen japanischen Serie “CatShitOne” in der Hasen gegen Kamele kämpfen.

Und zwar in Special Op’s Tarnanzügen, mit Raketenwerfern und vollautomatischen Sturmgewehren! Kazuya Sasahara, seines Zeichens Regiesseur von vermutlich erstklassigen Stoffen wie “Bikini Samurai Squad“, befindet sich gerade auf Investorensuche um auch die restlichen Episoden vollendet zu bekommen. Ob er damit Erfolg haben wird ist noch ungewiss, jedoch ist ihm bereits jetzt ein gewisser Status nicht mehr abrufbar. Denn wer es tatsächlich schafft auf die wahnwitzige Idee zu kommen, das Grundkonzept der bereits gennanten “Happy Tree Friends” in so fern zu erweitern, als das er den Schauplatz in ein Irakkrieg ähnliches Szenario hieft, der verdient sich wirklich den Orden der Pietätslosigkeit und Trashigkeit obersten Ranges!

Autor: Sven

Willkommen…

Abgelegt unter: Allgemein am 19.10.2007 von Sven

…in einer Welt voll Scheiße!

“Zeitarbeit” – Part I / II / III / IV / V

“Die Lohnsklaven” – Part I / II / III / IV / V / VI

Zugegeben: Die Reportage “Die Lohnsklaven” ist, wie es der Titel ja auch schon vermuten lässt, eher reißerisch aufgebaut und versucht, dabei auch nicht gerade immer objektiv, durch ziemlich krasse Einzelschicksale ein wirklich überspitzt negatives Bild der Branche zu erzeugen. Für jemanden wie mich, der zurzeit keine sonstigen Ausgaben hat, mit Leih- bzw. Zeitarbeit einfach nur ein paar Monate ein bischen Geld verdienen will und eigentlich ganz andere Ziele im Kopf hat, ist so ne Geschichte eigentlich super erträglich passabel. Klar sind die Jobs dort totaler Mist, die Quatschtanten bei der Vermittlung wirklich Saudreist und die Bezahlung nicht gerade gerecht, aber dafür kann ich mir bald n’ paar nette Möbel bei Ikea kaufen und dann hat sich der Kram dort für mich auch erledigt.

Allerdings gibt es auch in meinem Betrieb 2 Fälle, von der Sorte von Leuten, die darauf hoffen irgendwann von der Firma fest übernommen zu werden, was natürlich auch nach hinten losgehen kann. Man kann dabei aber auch nicht alles über einen Kamm scheren und sagen das jetzt alle Leiharbeiter so arme Tropfen wären wie die in den Reportagen gezeigten. Teilweise haben es einige von den Leuten, die in solchen Jobs dann stecken, es auch wirklich nicht besser verdient als letztendlich dort irgendwann hängen zu bleiben und zu versauern.

Klingt hart, aber wenn, wie es bei jemanden in meinem Betrieb z.B. der Fall ist, man in seinem Leben nur Hauptschule gerissen hat, obwohl man auf einer Realschule war (und diesen Hauptschulabschluss auch noch obendrauf Sauschlecht!), danach dann fast 2 Jahre lang nichts (Wirklich einfach GARNICHTS!) gemacht hat und dann noch zu guter Letzt eine angefangene Ausbildung nach nen halben Jahr einfach abbricht weil man… und jetzt kommts… “Keinen Bock mehr darauf hatte” dann denk ich mir auch nur: “Was geht in deinen Kopp eigentlich so vor sich Kollege?”. So jemand, kann mir dann auch leider nicht mehr Leid tuen.

Autor: Sven