Der Fremde Sohn

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 31.10.2009 von André

Mit reichlich Verspätung hat es DER FREMDE SOHN pünktlich zur Oscarsaison, nur einen Monat vor Bundesstart von Eastwoods wesentlich aktuellerem Film GRAN TORINO, nun doch noch in die Kinos geschafft. Der Film feierte bereits vergangenes Frühjahr in Cannes Premiere und traf dort auf ziemlich zweigeteilte Meinungen. Nike Dunk homme Mir persönlich völlig unverständlich, denn bis auf wenige Marginalien präsentiert sich DER FREMDE SOHN als äußerst schickes und ergreifendes Gesellschaftsdrama, welches zudem auf einer wahren Begebenheit beruht und die Geschichte eines Skandals berichtet, bei dem einer verzweifelten Mutter, nach Verschwinden ihres Kindes, ein falscher Sohn als der Ihrige aufgezwungen wurde.

Dieser Vorfall ereignete sich Ende der 20er Jahre in Los Angeles, zu einer Zeit, in der das dortige Polizeidezernat, inoffiziell, noch korrupter und krimineller gehandelt wurde, als die Straftäter, die es eigentlich verfolgen sollte. Adidas Zx Flux Femme Fleur Im Zentrum der Geschichte steht die alleinerziehende Mutter Christine Collins (Angelina Jolie), deren neun Jahre alter Sohn eines Tages spurlos verschwindet. asics tiger uomo Nach Monaten der Ungewissheit und des bangen Wartens, teilt die Polizeistelle von L.A. der besorgten Mutter die frohe Botschaft der Wiederauffindung ihres Jungen Walter mit. Die Wiederzusammenführung von Mutter und Sohn wird als Presseereignis, medienwirksam am Bahnhof gefeiert, um so größer das Entsetzen in Christines Augen, als diese feststellen muss, dass das Kind, welches ihr präsentiert wird, nicht ihr Sohn ist. Chaussures nike pas cher Schnell wird auf ihren Zweifel reagiert; Sie sei traumatisiert, verwirrt, das Kind habe sich verändert, alles völlig normal, es bestehen kein Zweifel, der kleine Junge sei ihr eigener Sohn. Obwohl sich der anfängliche Zweifel und der mütterliche Instinkt schon bald durch scheinbar unwiderlegbare Fakten bestätigen, beharrt die Polizei auf dem Erfolg ihrer Ermittlungen und ist sogar bereit, Christine Collins, auf Grund geistiger Verwirrtheit, einweisen zu lassen. nike air force 1 mid uomo Diese fühlt sich dadurch jedoch nur in ihrer Meinung bestätigt und findet sogar in einem Gemeindepfarrer (John Malkovich) einen mächtigen Verbündeten, doch in einem eng gestrickten korrupten System, tritt sie einen beinahe hoffnungslosen Kampf an und die Zeit drängt, denn die Spur ihres vermissten Sohnes wird immer kälter…

Zunächst mal auffällig, ist die opulente und hervorragende Ausstattung des Films, die von den zeitgemäßen Mode, über die schicken Oldtimer, bis hin zu den liebevoll gestalteten Sets, sehr gut recherchiert wurde und einen authentischen sowie gleichsam filmreifen Hollywoodflair der 20er Jahre wiederspiegelt. Nike Air Max 2016 Homme Nicht unwesentlich trägt dazu Angelina Jolie, mit einer zurückhaltenden Art, kräftigem Make Up und einem gewissen Starappeal bei. Gleichzeitig besitzt sie außerdem die nötige Präsents und Stärke, um sich als alleinerziehende Mutter, in dieser von Männern dominierten Welt, glaubhaft, zu behaupten. Parajumpers France Dennoch ist es sehr begrüßenswert, dass sich der Film nicht einer möglichen Emanzenparade aussetzt, sondern, bis auf einen kleinen Ausflug in das Deportationslager ungeliebter Frauenzimmer/Nervenheilanstalt, mit der Thematik der unterdrückten Frauenrechte, der damaligen Zeit, zurückhält und seinen Fokus auf der allgemeinen „David gegen Goliat“ Geschichte beharren lässt. final fantasy 14 gil

Im mittleren Teil erlaubt sich, produzierender Regisseur Clint Eastwood, zu Gunsten der Spannung, jedoch einen kleinen Ausschweifer ins Thrillergenre und lässt neben dem skandalösen Drama, seinen ganz eigenen Horrorfilm mit Psychokiller abfahren, ein überraschendes Detail, welches die Geschichte ungemein bereichert und für diverse Wendungen und Spannungselemente sorgt, dafür darf sogar der Hauptplot einen Moment zurückstehen, denn nach vielen Wendungen landet Eastwood dann doch wieder beim zentralen Thema und konzentriert sich ganz auf seine Hauptdarstellerin. Diese leistet hier einiges und darf in diversen Szenen glänzen, ganz ohne die Reize ihres Körpers zu benutzen, der ja seit einiger Zeit ohnehin nur aus Haut und Knochen besteht. Etwas enttäuschend ist die zu knapp geratene Rolle von John Malkovich, der zwar einen soliden, aber leider keinen bleibenden Eindruck hinterlässt und hier nur als Staffage dient, während Jolie sich austoben darf, naja, es sei ihr gegönnt.

Wir fassen also zusammen: Eastwood kann seinen Dramareigen um ein weiteres gelungenes Werk aufstocken und präsentiert hier einen schick ausstaffierten, spannend erzählten und sogar überraschenden Film, mit einer glänzenden Hauptdarstellerin, die hier in großen Ausbrüchen und auch leisen Tönen überzeugt.

Trailer Rundumschlag!

Abgelegt unter: Filme, Strandgut am 26.10.2008 von Sven

Mensch, da ist tagelang nur tote Hose im Internetz und dann, wird man auf einmal urplötzlich förmlich überschwemmt mit coolen Zeugs. Deswegen, Asics Gel Lyte 3 Femme und weil ich jetzt gerade auch einfach zu faul bin mehrere einzelne Einträge zu posten, präsentiere ich euch jetzt ein kleines gebündeltes Powerpaket der neusten Trailer die ich so da draussen gefunden habe.

Duplicity” von Tony Gilroy und mit Julia Roberts und Clive Owen in den Hauptrollen soll 2009 in die Kinos kommen. Air Jordan 12 Femme Und obwohl ich mich bisher mit Mr. New Balance 1400 femme Owen eigentlich nicht ganz so superprächtig verstanden habe, nike free 5.0 uomo grigio weil ich auch einfach fand das er keinen guten Actionhelden darzustellen weiß, was ich dann auch mehr als bestätigt bekam in “Shoot ‘Em Up“, finde ich den Trailer zu besagten Werk äußerst unterhaltsam. Das liegt vermutlich aber auch daran das Owen hier diesmal dann doch, meines Erachtens nach für Ihn passendere Wege beschreitet.

Insgesamt wirkt das Teil wie eine kleine Fortsetzung zu “Burn after Reading” gemischt mit ein wenig “Ocean’s Eleven“, was aber, zumindest dem Trailer nach, Nike Air Max Command Homme dem Humor keinen wirklichen Abbruch tut.

Zu “Black Dynamite” von Scott Sanders und “Bitch Slap” von Rick Jacobson fällt mir erstmal relativ wenig ein, ausser das ich noch nicht so recht weiß ob ich es nun total geil oder aber doch ziemlich traurig finden soll, wie sehr Tarantinos Werke mittlerweile, Parajumpers Vest seitdem dieser ja nun auch entgültig “Mainstream” geworden ist, direkt nach der Premiere von schmierigen Hollywoodnasen gefleddert werden um noch möglichst schnell und kostengünstig auf der Fan-Welle mitzuschwimmen.

Aber ich will hier ja auch niemanden etwas unterstellen und hoffe einfach mal, naiv wie ich ja nunmal bin, das Werke wie die oben genannten nur aus puren Zufall, Air Jordan 11 bambini nur kurze Zeit nachdem Quentin und Rodriguez mit “Grindhouse” um die Ecke kamen, nike air zoom pegasus 31 uomo entstanden sind und diesbezüglich jegliche Verknüpfung zu den Filmen untereinander komplett ungewollt und unbeabsichtigt seitens der Macher sind.

Aber ist ja sowieso alles ziemlich egal, denn die beiden drei Trailer schauen definitiv reichlich unterhaltsam und in erster Linie auch ziemlich amüsant aus und lassen mich garantiert am Startwochenende vor den Kinos stehen. adidas yeezy boost 550 femme (Wenn es den in Deutschland überhaupt noch dazu kommt…)

Und zum Schluss wird es nochmal ernst, denn “Gran Torino” wird aller Vorraussicht nach ClintMake My DayEastwoods letzter Film, in welchem er als Schauspieler zu sehen sein wird. Ich werde ihn vor der Kamera vermissen,

Flags of our Fathers – Letters from Iwo Jima

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 20.06.2007 von André

So, weil grade neu im Verleih, hab ich mir mal ein „Double-Feature“ in Sachen Kriegsepos gegeben und mir Clint Eastwoods neuste Regiestückchen „Flags of our Fathers“ und „Letters from Iwo Jima“ reingezogen.

Das Konzept fand ich ja schon mal richtig geil. Beide Filme behandeln die Ereignisse rund um die Schlacht auf der japanischen Insel Iwo Jima, zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Der eine Film aus der Sicht der Amerikaner, der andere befasst sich ausschließlich mit den Japanern. Eine tolle Idee die Thematik „Krieg“ objektiver zu behandeln und sich ausführlich mit beiden Seiten zu befassen. Schade nur, dass trotz Authentie, toller Ausstattung und großen, sowie schockierenden Bildern, der Funke nicht recht überspringen mag.

„Flags of our Fathers“ beschäftigt sich nur indirekt mit dem Kriegsschauplatz Iwo Jima. Vielmehr steht ein dort entstandenes Foto, welches sechs Soldaten beim aufstellen der Nationalflagge zeigt, im Vordergrund und die daraus resultierende Werbekampagne, zur Finanzierung des Krieges, an der Heimatfront. Das durch Zufall entstandene Foto, weckt im kriegsmüden Amerika neuen Mut und Nationalstolz. Da das Land pleite ist, werden die drei überlebenden Soldaten des Fotos nach Hause geholt und sollen als gefeierte „Kriegshelden“ neue Geldgeber zu Spenden animieren.

Trotz seines Titels und Potenzials, verzichtet der Film größtenteils auf übermäßigen Pathos. Im Gegenteil, die Werbekampagne wird sehr kritisch beleuchtet und es wird schnell deutlich, dass die Veranstalter keinen Anstand oder moralische Grenzen kennen, um an das geliebte Geld zu kommen. Auch der Missbrauch der Pseudo Kriegshelden, die als Marionetten in einer gigantischen Kriegsmaschinerie fungieren, wird klar herausgearbeitet. Ebenso der Verfall der drei Soldaten, der von bemühter Gleichgültigkeit über Selbstaufopferung bis hin zum Alkoholismus reicht. Was den Film trotz alldem nur mittelmäßig macht, sind seine eindimensionalen, wenig packenden Charaktere, die keinerlei Wandel vollziehen, sondern leicht zu durchschauen und klar einzuordnen sind. Auch in Sachen Kriegsscharmützel wartet der Film zwar mit einer großen Schlacht aller „Soldat James Ryan“ auf, wird dann aber schnell ruhiger und zeigt fortan, in Rückblenden, nur noch kleinere Gefechte, die deutlich unspektakulärer ausfallen. Bei allem kann der Film aber trotz toller Inszenierung und schockierender Bilder nur mäßig begeistern, da (so makaber das auch klingen mag) man derartige Bilder schon zuhauf aus anderen Kriegsepen kennt. Somit bleibt „Flags our Fathers“ größtenteils langweilig und durchschaubar und weist nur Bruchstücke von Neuheit und Interesse auf.

Schon deutlich besser gefällt da schon „Letters from Iwo Jima“. Ganz einfach schon aus dem Grund, weil man hier mal nicht mit cowboyartigen Draufgängern und Football spielenden „War? No problem!“ Soldaten konfrontiert wird, sondern einer ganz anderen Kultur mit ganz anderer Mentalität, beim sterben zusieht. Hier ist fast ausschließlich die Insel Iwo Jima Schauplatz der Handlung und deren Angriff Mittelpunkt.

Die Geschichte dreht sich zum einen um den kommandierenden General, der mit der Verteidigung der Insel beauftragt wurde, sowie einen jungen japanischen Soldaten, der sich mit den katastrophalen Bedingungen der japanischen Truppen, sowie der nicht allzu gut verlaufenden Schlacht auseinandersetzen darf.

Im Gegensatz zu „Flags of our Fathers“ werden hier zahlreiche neue Aspekte ins Spiel gebracht. z.B. die schlechte Versorgung und Ausrüstung der japanischen Truppen, die sich unteranderem mit Durchfallepidemien abquälen mussten, oder aber das ewige Gerede von Ehre und Tod fürs Vaterland, welches zuweilen auch zu zwanghaften Selbstmord-Rieten führte und natürlich die katastrophale Lage der Japaner, die im Stich gelassen und uneinig, eine Schlacht gegen eine Übermacht schlagen musste. Das tolle an dem Film ist, dass hier sehr respekvoll und vorurteilsfrei mit den Sitten, Gebräuchen und der Situation dieser fremden Kutur umgegangen wird. Leider taucht auch hier das Problem der eindimensionalen Charaktere, sowie die Eintönigkeit des Films auf. Endlose Höhlengespräche oder Rumhockerei und Gerenne durch dunkle Gänge, dies lässt den Film leider streckenweise sehr langatmig erscheinen, jedoch sehr nett sind die zahlreichen Brücken, die durch Perspektivwechsel und wiederkehrende Bilder zu „Flags of our Fathers“ geschlagen werden.

Zum Schluss dieses mäßigen, insgesamt vier Stunden, Double-Features bleibt jedoch nur die Erkenntnis, dass nicht viel Neues von der Front gezeigt wird und die traurige, aber bereits bekannte Massage, dass Krieg, egal aus welcher Perspektive, immer furchtbar und sinnlos ist, war und sein wird.

Autor: André