Ah, diesmal sogar pünktlich! Womit fangen wir an? Ahja…
Von “10.000 B.C.”, Emmerichs jämmerlichen aber verständlichen Mainstream-Comeback nach dem zumindest in den USA ziemlich gefloppten “Trade“, kann man halten was man will. Ich persönlich jeddoch werde diesen Film tunlichst meiden. Ich brauchte mir auch erst gar nicht die Kritik vom Wortvogel durchzulesen, um schon bereits vorab zu wissen das es GENAU SO enden wird mit diesem Streifen! Und wenn ich einen halbnackten, strunzdummen Affenmenschen in Zeitlupe durch ne Wiese hechten sehen will, schaue ich mir doch lieber nochmal “Battlefield Earth” an. Und besser gerenderte Mammuts gibts dann in “Ice Age“…
Und nun zu etwas völlig anderem: Irgendwie sitze ich diese Woche ja auch zwischen 2 Stühlen, gell? Einerseits… HASSE ich Kostümschinken alá “Elizabeth“, andererseits läuft diese Woche nunmal einer von eben jenen Lappen an, der mich auch wirklich schon fast ZWINGT ins Kino zu gehen!
Die Rede ist natürlich von Justin Chadwick’s “Die Schwester der Königin” bzw. ist es hierbei weniger die Rede über den Film an sich, als die Rede über meine Demnächst-Ehefrau Scarlett Johansson, welche anscheinend, zumindest laut einigen Kritiken, bei besagtem Lappen wohl diesmal einen ziemlichen Ranz daherschauspielern soll. Ich glaube das jetzt einfach mal überhaupt nicht sondern gehe eher davon aus, dass einfach besagtes “Genre” an allem die Schuld trägt! Oder Chadwick, Banner oder die Portman halt. Wie dem auch sei, ich werde IHN mir wohl doch antuen, allein schon wegen IHR!
Vielversprechend hingegen wirken z.B. solche Titel wie “Im Tal von Elah”, zumindest auf Englisch: “In the Valley of Elah”! Das vom gefüllten schottischen Schafsmagen (Paul) Haggis (haha, ich weiß der war schlecht) regiegeführte Thrillerdrama, welches unter anderem diese Jahr auch für einen Oscar nominiert war, schaut zumindest im Trailer spannend aus und bietet mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron und Susan Sarandon in den Hauptrollen, auch obendrein ein hübsches und eigentlich auch leistungsstarkes Staraufgebot. Und das Haggis es als Regiesseur vergeigen könnte, sorgsam mit einer sowohl kritischen als auch zugleich zutiefts menschlichen Thematik umzugehen, darf man nach “L.A. Crash” auch nicht mehr behaupten, welcher ja 2006 ganze 3 Oscars (Unter anderem “Bester Film”) mit nach Hause nahm.
Kommen wir nach dem Guten wieder zu den Suspekten Starts dieser Woche: “Kirschblüten” ist garantiert, für seine Zielgruppe, ein wirklich toller Film, doch bei mir scheitert er allein schon mit seinem Trailer. Erstens reizt mich persönlich die Geschichte mal überhaupt nicht, zweitens wirkt er auf mich auch irgendwie nicht ehrlich, da er anscheind zwanghaft versucht kultureller und intellektueller bzw. einfach “Arthousiger” zu sein als es seine Geschichte dann aber schlußendlich ist und drittens möchte ich auch einfach nicht einen Film unterstützen, welcher von einer Frau gemacht wurde! Punkt! Nein… Scherz… Bitte keine Hass-E-Mails von den weiblichen Lesern.
Natürlich meinte ich, “einen Film unterstützen welcher von einer Frau gemacht wurde die “Lost in Translation” als ein billiges Klischeefilmchen tituliert und behauptet er würde sich dabei inhaltlich nur um “Luxusprobleme” drehen!” Denn mit solchen Aussagen hat man bei mich schon direkt verschissen, Frau Dörrie! Und das nicht nur wegen meiner Scarlett, sondern auch wegen des Films an sich!
Für die ganzen Imigranten-Kids (Meine Fresse bin ich heute Schubladendenkend) die immer ganz hintem im Bus sitzen, ihre komischen Knabberpimmelchen überall auf den Sitzen und dem Boden verteilen und dabei den kompletten Wagen mit den neusten Chartbrakern von 50 Cent über ihre krass-fett-lauten Assi-Jukeboxen beschallen, gibts diese Woche auch was zu guggen! In “Step Up II” ähhhh “Step Up 2 the Streets” werden wieder einmal die freshesten Beats geBeatBoxt, die derbsten Rhymes krass fett direkt mitten in eure Fressen gekickt und die derbsten Ghetto-Schlampen aufgefahren, was die Gosse so hergibt. Das heißt also: Only the fettest Breaker kann gewinnen und sich somit den einzig waren True-Respect seiner Bro’s einheimsen bzw. die Discoschnalle zum Schluß dann endlich flach legen, oder so ähnlich. Nach dem ganzen “The Fast and the Furious” Bockmist also nun das…
“Freut” euch also auf:
Autor: Sven
via: filmz.de