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	<title>WELTRAUMAFFE &#187; Filme</title>
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		<title>…and the Oscars goes to:</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Actor in a Leading Role: Jeff Bridges in “Crazy Heart”
Actor in a Supporting Role: Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”
Actress in a Leading Role: Sandra Bullock in “The Blind Side”
Actress in a Supporting Role: Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
Animated Feature Film: “Up” Pete Docter
Art Direction: “Avatar” Art Direction: Rick Carter and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2711" href="http://www.scopescura.de/wordpress/index.php/and-the-oscars-goes-to/oscars2010/"></a><a rel="attachment wp-att-2711" href="http://www.scopescura.de/wordpress/index.php/and-the-oscars-goes-to/oscars2010/"><img class="alignleft size-full wp-image-2711" style="margin: 3px;" title="oscars2010" src="http://www.scopescura.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/oscars2010.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a><strong>Actor in a Leading Role:</strong> Jeff Bridges in “Crazy Heart”<br />
<strong>Actor in a Supporting Role:</strong> Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”<br />
<strong>Actress in a Leading Role:</strong> Sandra Bullock in “The Blind Side”<br />
<strong>Actress in a Supporting Role:</strong> Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”<br />
<strong>Animated Feature Film:</strong> “Up” Pete Docter<br />
<strong>Art Direction:</strong> “Avatar” Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair<br />
<strong>Cinematography:</strong> “Avatar” Mauro Fiore<br />
<strong>Costume Design: </strong>“The Young Victoria” Sandy Powell<br />
<strong>Directing:</strong> “The Hurt Locker” Kathryn Bigelow<br />
<strong>Documentary (Feature):</strong> “The Cove”<br />
<strong>Documentary (Short Subject):</strong> “Music by Prudence” Roger Ross Williams and Elinor Burkett<br />
<strong>Film Editing:</strong> “The Hurt Locker” Bob Murawski and Chris Innis<br />
<strong>Foreign Language Film:</strong> “El Secreto de Sus Ojos” Argentina<br />
<strong>Makeup:</strong> “Star Trek” Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow<br />
<strong>Music (Original Score):</strong> “Up” Michael Giacchino<br />
<strong>Music (Original Song):</strong> “The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)” from “Crazy Heart” Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett<br />
<strong>Best Picture:</strong> “The Hurt Locker” Nominees to be determined<br />
<strong>Short Film (Animated):</strong> “Logorama” Nicolas Schmerkin<br />
<strong>Short Film (Live Action):</strong> “The New Tenants” Joachim Back and Tivi Magnusson<br />
<strong>Sound Editing: </strong>“The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson<br />
<strong>Sound Mixing: </strong>“The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson and Ray Beckett<br />
<strong>Visual Effects: </strong>“Avatar” Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones<br />
<strong>Writing (Adapted Screenplay):</strong> “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Screenplay by Geoffrey Fletcher<br />
<strong>Writing (Original Screenplay):</strong> “The Hurt Locker” Written by Mark Boal</p>
<p><em>Fazit, Kommentare und Stimmungsmomente zur Gala, in K&#252;rze&#8230;</em></p>
<p><em>Autor: André</em></p>
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		<title>#9</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 07:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dem André ihm seine Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit seinem Animationsfilm 9 schuf Special-Effect-Guru Shane Acker eine vision&#228;re, post-apokalyptische Kurzgeschichte welche 2005 sogar mit einer Nominierung f&#252;r einen Oscar© geehrt wurde. Die mystische Geschichte, um eine kleine Mecha-Puppe, beeindruckte Filmemacher Tim Burton so sehr, dass er Acker die Produktion einer Langfassung erm&#246;glichte, die, mit einiger Versp&#228;tung, nun doch noch in die Kinos kommt.
INHALT: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2697" href="http://www.scopescura.de/wordpress/index.php/9/9-review/"><img class="alignnone size-full wp-image-2697" title="[9-rEVIEW]" src="http://www.scopescura.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/9-rEVIEW.jpg" alt="" width="450" height="240" /></a></p>
<p>Mit seinem Animationsfilm <strong>9</strong> schuf Special-Effect-Guru Shane Acker eine vision&#228;re, post-apokalyptische Kurzgeschichte welche 2005 sogar mit einer Nominierung f&#252;r einen Oscar© geehrt wurde. Die mystische Geschichte, um eine kleine Mecha-Puppe, beeindruckte Filmemacher Tim Burton so sehr, dass er Acker die Produktion einer Langfassung erm&#246;glichte, die, mit einiger Versp&#228;tung, nun doch noch in die Kinos kommt.</p>
<p>INHALT: 9 erwacht in einer v&#246;llig verwahrlosten und zerst&#246;rten Welt zum Leben. Die kleine Mecha-Puppe ist das letzte &#220;berbleibsel eines verheerenden Krieges, bei dem die Menschheit v&#246;llig vernichtet wurde. Doch 9 ist bei weitem nicht alleine, es gibt noch andere seines Gleichen, die sich vor einer brutalen und todbringenden Maschine verbergen und in st&#228;ndiger Angst leben. Zusammen mit neu gewonnenen Freunden, begibt sich 9 auf die Suche nach Antworten f&#252;r seine Existenz&#8230;</p>
<p><span id="more-2696"></span></p>
<p>KRITIK:Es ist durchaus erfrischend, mal einen ambitionierten Animationsfilm zu sehen, der nicht von PIXAR stammt. Zwar kann auch <strong>#9</strong> nicht am Thron des unangefochtenen Animationsfilmgiganten r&#252;tteln, jedoch scheinen die Macher zumindest begriffen zu haben, dass ein guter Film zun&#228;chst einmal nichts weiter braucht als eine ambitionierte Idee, aus der sich eine beherzte Geschichte formen l&#228;sst. Diese f&#228;llt im Falle von <strong>#9</strong> zugegebener Massen recht einfach und klassisch aus, fesselt aber enorm durch atmosph&#228;rische Dichte und ein tolles Design.</p>
<p>Shane Acker erschafft eine d&#252;stere und Geheimnis umwobene Welt, die in jedem Winkel und hinter jeder Ecke, neue Fragen aufwirft und andere spannende Geschichte vermuten l&#228;sst. Es gilt Zeichen zu deuten, R&#228;tsel zu entschl&#252;sseln und in der vergangenen Geschichte zu forschen. All dies erzeugt eine sehr Dichte mystische Aura, die weit &#252;ber den simplen Konflikt von Gut gegen B&#246;se hinaus geht. Dar&#252;ber hinaus kreiert <strong>#9</strong> alptraumhafte Szenarien, mit &#252;berraschend konsequenter H&#228;rte, wodurch der Film gleich mal mit einem weit verbreiteten Animationsfilmklischee aufr&#228;umt: „Animationsfilme sind in erster Linie f&#252;r die lieben Kleinen. Wer dies annimmt wird mit <strong>#9</strong> sein blaues Wunder erleben, zwar wirken die kleinen, beseelten Mecha-Puppen in ihrer unschuldig, naiven Art, recht liebenswert und knuffig, jedoch sind ihre emotionslosen mechanischen Gegenst&#252;cke die Essenze allen &#220;bels und gehen mit radikaler Brutalit&#228;t und boshafter Hinterlist gegen die kleinen Sauberm&#228;nner vor. Die d&#252;stere, alptrauhafte Welt von <strong>#9</strong> ist kein Kinderspielplatz, hier bekommen die kleinen Angst, garantiert.</p>
<p>F&#252;r ein &#228;lteres Publikum h&#228;lt <strong>#9</strong> mystische, d&#252;stere Bilder und viele kreative Ideen bereit. Das beginnt schon beim liebevollen Design der kleinen Mecha-Puppen die entsprechend ihrer Charakterz&#252;ge mit passenden Gimiks ausgestattet wurden oder den fiesen Maschinen die mit Skelettsch&#228;deln und deformierten Puppenk&#246;pfen aufwarten, bis hin zu den alptraumhaft gestalteten Hintergr&#252;nden von denen jeder eine eigene Geschichte erz&#228;hlen m&#246;chte, die aber gr&#246;&#223;tenteils ungeh&#246;rt bleibt, was nur mehr zur bedrohlichen, melancholischen Grundstimmung des Films beitr&#228;gt.</p>
<p>Da macht es auch fast nichts, dass die Charaktere wenig Wandlung vollziehen und die Geschichte, trotz gr&#246;&#223;erem Potential, in recht einfachen Bahnen und klaren Linien verl&#228;uft. Hinter dem simplen Konstrukt einer spannenden Geschichte, verbirgt sich eine reiche, detaillierte Welt von atmosph&#228;rischer Dichte und einer klaren Vision. Somit geht <strong>#9</strong> einen recht kompromisslosen, konsequenten Weg, der es ihm sicherlich nicht einfach machen wird von Publikum beachtet zu werden, erst recht, da er auf neu modischen SchnickSchnack, wie 3D verzichtet.</p>
<p>Dennoch verdient <strong>#9</strong> Aufmerksamkeit, den er bringt frischen Wind ins von PIXAR dominierte und ansonsten ideenlose Animationsfilmgenre, weshalb es von mir auch extra beherzte 3,5 wELTrAUMaFFEN gibt.</p>
<p><em>Autor: André</em></p>
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		<title>In meinem Himmel</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dem André ihm seine Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nach epochalen Meisterwerken wie: DER HERR DER RINGE und KING KONG, bringt Peter Jackson ein bewegendes Drama nach einem Bestseller von Alice Sebold auf die gro&#223;e Leinwand: nostalgisch, sentimental, kitschig und einfach gro&#223;artig.
INHALT: Die 14 j&#228;hrige Sussie Sammen ist ein aufgewecktes junges M&#228;dchen. Im Jahre 1973 lebt sie, wohl beh&#252;tet mit ihrer Familie, in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2685" href="http://www.scopescura.de/wordpress/index.php/in-meinem-himmel/lovelybones-review/"><img class="alignnone size-full wp-image-2685" title="[lovelybones-rEVIEW]" src="http://www.scopescura.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lovelybones-rEVIEW.jpg" alt="" width="450" height="240" /></a></p>
<p>Nach epochalen Meisterwerken wie: DER HERR DER RINGE und KING KONG, bringt Peter Jackson ein bewegendes Drama nach einem Bestseller von Alice Sebold auf die gro&#223;e Leinwand: nostalgisch, sentimental, kitschig und einfach gro&#223;artig.</p>
<p>INHALT: Die 14 j&#228;hrige Sussie Sammen ist ein aufgewecktes junges M&#228;dchen. Im Jahre 1973 lebt sie, wohl beh&#252;tet mit ihrer Familie, in einem vertr&#228;umten kleinen St&#228;dtchen, doch ihr unbeschwertes Leben sollte nur von kurzer Dauer sein, denn eines Tages wird Sussie von ihrem Nachbar in eine Falle gelockt, vergewaltigt und ermordet. Irgendwo zwischen Himmel und Erde verweilt ihre Seele jedoch und Sussie kann beobachten, wie ihre Familie versucht den Verlust zu bew&#228;ltigen und sie sieht auch ihren M&#246;rder, der nach Monaten des ausharren, einen weiteren Mord zu planen scheint&#8230;</p>
<p><span id="more-2684"></span></p>
<p>KRITIK: Irgendwo zwischen sentimentalem Kitsch und anr&#252;hrendem Familiendrama gelingt Peter Jackson erneut ein ganz gro&#223;er Wurf. In nostalgischer Romantik der 70er Jahre, entwirft er eine detailverliebte perfekte Scheinwelt die filmischer gar nicht sein k&#246;nnte. Die Mode, die Frisuren, die Autos, die H&#228;user, ja selbst die Auslegerware in den kleinen Gesch&#228;ften, erzeugen in satten, warmen Farben, ein perfekt harmonierendes Bild einer Welt die es so wohl niemals gegeben hat. Das macht aber nichts, denn um so schockierender wirkt der pl&#246;tzliche, gewaltsame Einbruch in diese heile, unbek&#252;mmerte Welt, in der ein – nah am Klischee gebautes – aber dennoch brillant gespieltes Monster, verk&#246;rpert von Stanley Tucci, sein Unwesen treibt.</p>
<p>Man sp&#252;rt wie der Kinosaal verstummt und der eigenen Puls zu rasen beginnt, wenn Jacksons Monster die kleine Sussie in seinen Unterbau lockt und der Funke langsam beim Opfer &#252;berspringt. Qu&#228;lende Minuten die packend und unertr&#228;glich spannend in Szene gesetzt wurden. Auch der Moment, in dem Sussies Seele erkennt, was ihr widerfahren ist, zeugt von brillanter Inszenierung und ist dabei sicherlich nur ein Highlight in diesem fesselnden kleinen Drama, das Jackson durch gro&#223;e Bilder auf epische Ebenen pumpt.</p>
<p>In Sussies, eigens f&#252;r sie, geschaffener Zwischenwelt, ist der hohe Kitschfaktor dann aber auf keinen Fall mehr zu leugnen. Hier bietet Jackson zwar kreatives aber auch hartes Kontrastprogramm zur sonst nicht minder romantisierten aber deutlich stimmiger konzipierten Realwelt. Goldene Kornfelder, weite Str&#228;nde, gr&#252;ne Wiesen, bunte B&#228;ume, klare Seen und rosa farbener Horizont. Komplett am Computer geschaffene Panorama wirken, als h&#228;tte sich Elton John an Photoshop ausgetobt. Wage erinnert das Ganze an HINTER DEM HORIZONT, wirkt aber noch um einiges kitschiger und wechselt dabei auch noch mehrfach die Stilrichtungen, hier w&#228;re weniger mit Sicherheit mehr gewesen.</p>
<p>Der grunds&#228;tzlich melancholisch, nostalgischen Stimmung tut dies aber keinen Abbruch, denn Jackson vers&#228;umt es nicht, seine opulenten Bildern, mit liebenswerten und gut etablierten Charakteren zu schm&#252;cken. Allen voran die kleine Sussie, gespielt von Saoirse Ronan, welche hier ihre Demonstration von Schauspieltalent, nach ABBITTE, fortsetzen kann. Mark Wahlberg, Rachel Weisz und die immer brillantesan Sarandon sorgen f&#252;r herzerw&#228;rmende und zutiefst tragische Familienmomente welche sich, in der s&#252;&#223;lich, einlullenden Atmosph&#228;re, gut auf das Publikum &#252;bertragen k&#246;nnen. Den Gegenpart gibt Stanley Tucci, der als klar erkennbarer B&#246;sewicht auch mal das ein oder andere Klischee bew&#228;ltigen muss, als Antagonist aber eine sehr gute Performance pr&#228;sentiert, die ihm sogar zu einer Oscarnominierung gereichte.</p>
<p>Um den Film als Meisterwerk zu feiern, muss man sich schon ein wenig erweichen lassen k&#246;nnen. Ein Peter Jackson Film wird gerne mal Sentimental und schwelgt in romantischen Stimmungen, hart gesottene BRAIN DEAD Fans m&#252;ssen dabei sicherlich brechen gehen. Der naiven Welt von IN MEINEM HIMMEL kann man aber auch mit der Liebe zu romantischen Fantasiespektakeln und Hommage an den 70er Jahre Film begegnen. In dieser Konstellation, in der Jackson immer wieder ber&#252;hrende, spannende und sogar schockierende Momente findet, ist IN MEINEM HIMMEL ein Kinohighlight welches Nahe geht und dessen Ambition und Beherztheit man in jeder einzelnen Liebevoll eingefangenen Einstellung sp&#252;rt.</p>
<p>P.S: Wer Peter Jackson im Film findet, bekommt 100 Filmfanpunkte.</p>
<p><em>Autor: André</em></p>
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		<title>The Book of Eli</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dem André ihm seine Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[
Frei nach dem  „1. Buch Samuel“, streift Denzel Washington, in geheimer Mission, durch eine post-apokalyptische W&#252;ste. Stimmige Atmosph&#228;re, harte Action und solide Performance, sorgen f&#252;r unterhaltsame Momente, nur die Geschichte dieses Neo-Westerns h&#228;lt da nicht ganz mit.
INHALT: Der staatliche Eli wandert alleine, auf einem ihm zugewiesenen Pfad, durch ein verstaubtes Niemandsland. Im Gep&#228;ck tr&#228;gt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2681" href="http://www.scopescura.de/wordpress/index.php/the-book-of-eli/bookofeli-review/"><img class="alignnone size-full wp-image-2681" title="[bookofeli-rEVIEW]" src="http://www.scopescura.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/bookofeli-rEVIEW.jpg" alt="" width="450" height="240" /></a></p>
<p>Frei nach dem  „1. Buch Samuel“, streift Denzel Washington, in geheimer Mission, durch eine post-apokalyptische W&#252;ste. Stimmige Atmosph&#228;re, harte Action und solide Performance, sorgen f&#252;r unterhaltsame Momente, nur die Geschichte dieses Neo-Westerns h&#228;lt da nicht ganz mit.</p>
<p>INHALT: Der staatliche Eli wandert alleine, auf einem ihm zugewiesenen Pfad, durch ein verstaubtes Niemandsland. Im Gep&#228;ck tr&#228;gt er ein geheimnisvolles Buch, welches er vor neugierigen Augen verbirgt. Niemand scheint ihn von seinem gefahrvollen Weg abbringen zu k&#246;nnen und so kommt Eli eines Tages in eine kleine Stadt, dessen Herrscher Carnegie, nach jenem Buch sucht, welches Eli bei sich tr&#228;gt. Als sich die Wege der beiden M&#228;nner kreuzen, entbrennt ein brutaler Kampf um das geheimnisumwobene Buch&#8230;</p>
<p><span id="more-2680"></span></p>
<p>KRITK: Egal ob MAD MAX, POSTMAN, WATERWORLD, I AM LEGEND oder TERMINATOR; post-apokalyptische Welten haben durchaus ihren Reiz und versetzten ihre Protagonisten nicht selten wieder zur&#252;ck in die Zeit des wilden Westens. In einer von Gesetzten und Regierung befreiten Welt, muss sich auch Eli seinen Platz behaupten. Immer wieder begegnen ihm im Niemandsland finstere Rednecks, die sich seiner Habe bem&#228;chtigen wollen, doch erst der gebildete Carnegie, verschlagen und bedrohlich gespielt von Gary Oldman, scheint ihm ein ebenb&#252;rtiger Gegner zu sein. Ebenso wie Eli, ist auch Carnegie darin bestrebt, einen Neuanfang f&#252;r eine zivilisiertere Welt zu schaffen, nur seine Motive treiben die beiden M&#228;nner auseinander. Ein klassischer Gut gegen B&#246;se Konflikt entbrennt und fortan liefern sich die beiden Kontrahenten brutale Schusswechsel und blutige Nahk&#228;mpfe.</p>
<p>In Sachen Action ist THE BOOK OF ELI recht deftig geraten; mit einer stylischen Machete, slashed sich Denzel Washington durch Dutzende von Carnegies M&#228;nnern. Dabei wird amputiert, enthauptet und aufgeschlitzt was das Zeug h&#228;lt, die  abwechslungsreichen Schie&#223;ereien lassen es zudem noch ordentlich splattern. Den Hughes Brothers, jene Regiekombo die sich f&#252;r den Quark verantwortlich zeichnet, gelingen wuchtige und unterhaltsame Actionmomente, die von einer w&#252;rdigen finalen Actionmontage, welche so konzipiert wurde, als sei sie in einer einzige aufw&#228;ndigen Einstellung gedreht worden, abgeschlossen wird.</p>
<p>Geht es mal nicht Hei&#223; her, dann streift Denzel Washington meistens zu experimenteller Musik, mehr Ger&#228;usche als Melodie, durch ein tristes grau in grau Szenario, eine stimmige Atmosph&#228;re die aber auch recht schnell Langeweile aufkommen l&#228;sst. Es gibt eben nichts besseres zu tun in der W&#252;ste, als umher zu wandern und gelegentlich mal Rast zu machen, dass das Panorama dabei immer gleich aussieht, ist der Unterhaltung nicht grade f&#246;rderlich, zumal die Hughes Brothers ein recht gem&#228;chliches Erz&#228;hltempo an den Tag legen, da auch sie wohl bemerkt haben m&#252;ssen, dass das Drehbuch recht d&#252;nn ausgefallen ist.</p>
<p>Dagegen halten nur die beiden solide dargestellten Kontrahenten. Denzel Washington spielt – wieder fitter als zuletzt in PELHAM 123 – den einsilbigen und coolen Propheten, dessen Autorit&#228;t man zu keiner Zeit in Frage stellt. Und Gary Oldman den, &#252;ber alles erhabenen, verschlagenen B&#246;sewicht, in dessen Rolle er immer gut gef&#228;llt, auch wenn ihm dabei hier nicht viel abverlangt wird. V&#246;llig unter den Tisch f&#228;llt hingegen Mila Kunis, die der Klasse ihrer Schauspielkollegen einfach nicht gewachsen ist und ohnehin nur als h&#252;bsches Beiwerk f&#252;rs M&#228;nnerauge addiert wurde. Gastauftritte gibt es noch von Tr&#246;delh&#228;ndler Tom Waits und Michael Gambon – besser bekannt als Dumbledore – welcher eine H&#228;lfte eines skurrilen Einsiedlerpaar darstellt.</p>
<p>Gelungene Atmosph&#228;re, deftige Action aber es fehlen die Inhalte um &#252;ber die gesamte Laufzeit unterhalten zu k&#246;nnen. THE BOOK OF ELI ist dadurch nur ein mittelm&#228;&#223;igerNeo-Western, der es vers&#228;umt gen&#252;gend Akzente zu setzen, um sein Publikum ddauerhaft zu fesseln. Warten wir lieber weiterhin gespannt auf John Hillcoats Bestsellerverfilmung THE ROAD.</p>
<p><em>Autor: André</em></p>
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		<title>Invictus &#8211; Unbezwungen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 17:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dem André ihm seine Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[
L&#228;ngst Mal &#252;berf&#228;llig, setzt Clint Eastwood dem Friedens-Nobelpreis-Tr&#228;ger Nelson Mandela ein filmisches Denkmal und widmet sich, in sportlich-politischer Kollaboration, dem Ende der Apartheid in S&#252;dafrika. Wichtige Botschaft, sympathische Darsteller und – wie immer – solide Inszenierung, sorgen f&#252;r kurzweilige Unterhaltung, die ganz nebenher schonmal Lust auf Fu&#223;ball-WM macht.
INHALT: Die Freilassung des politischen Gefangenen Nelson Mandela, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2677" href="http://www.scopescura.de/wordpress/index.php/invictus-unbezwungen/invictus-review/"><img class="alignnone size-full wp-image-2677" title="[invictus-rEVIEW]" src="http://www.scopescura.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/invictus-rEVIEW.jpg" alt="" width="450" height="240" /></a></p>
<p>L&#228;ngst Mal &#252;berf&#228;llig, setzt Clint Eastwood dem Friedens-Nobelpreis-Tr&#228;ger Nelson Mandela ein filmisches Denkmal und widmet sich, in sportlich-politischer Kollaboration, dem Ende der Apartheid in S&#252;dafrika. Wichtige Botschaft, sympathische Darsteller und – wie immer – solide Inszenierung, sorgen f&#252;r kurzweilige Unterhaltung, die ganz nebenher schonmal Lust auf Fu&#223;ball-WM macht.</p>
<p>INHALT: Die Freilassung des politischen Gefangenen Nelson Mandela, leitet eine  neue Zeit im aufgespaltenen S&#252;dafrika ein. Das Ende der Apartheid ist mit der Wahl Mandelas, zum Pr&#228;sidenten, besiegelt. Dieser steht nun vor der schwierigen Aufgabe: die Vergeltungsw&#252;nsche der schwarzen Opfer sowie die &#196;ngste der wei&#223;en Unterdr&#252;cker, zu zerschlagen. Im Rugbysport und der anstehenden Weltmeisterschaft im eigenen Land, sieht Mandela eine Chance, beide Volksgruppen im Frieden zu einer Nation zu einen, jedoch gilt die s&#252;dafrikanische Nationalmannschaft als krasser Au&#223;enseiter&#8230;</p>
<p><span id="more-2676"></span></p>
<p>KRITIK: Ohne &#252;bersch&#228;umenden Pathos oder sentimentalen Kitsch, gelingt Eastwood  der schwierige Balanceakt zwischen politischen Gro&#223;taten und sportlichem Wettkampf. Ganz unaufdringlich und doch un&#252;bersehbar, vermittelt er dabei die wichtige Botschaft von Frieden und Toleranz unter den V&#246;lkern und bietet gleichzeitig seinem Helden Mandela einen gro&#223;e B&#252;hne, um dessen vorbildliches Handeln entsprechend zu w&#252;rdigen.</p>
<p>F&#252;r Publikumsliebling Morgan Freeman, war es eine gro&#223;e Ehre den ehemaligen  Pr&#228;sidenten Mandela verk&#246;rpern zu d&#252;rfen, der von seinen politischen Gegnern beinahe 30 Jahre gefangen gehalten wurde. Freeman nimmt die Rolle dankend an und zeichnet – wie immer – mit zur&#252;ckhaltender Sympathie und einfacher Herzlichkeit ein rundes und glaubw&#252;rdiges Bild eines gro&#223;en Anf&#252;hrers. Viel Platz f&#252;r tiefgreifende Charakterstudien und pers&#246;nliche Hintergr&#252;nde gew&#228;hrt ihm Eastwood dabei kaum, zu gro&#223; und wichtig sind die Botschaften, die Mandela repr&#228;sentiert. Er ist der Vater der Vergebung, welcher pers&#246;nliche Dem&#252;tigungen und private Konflikte unter gutm&#252;tigem und weitsichtigem F&#252;hrungsstil, dem Wohle einer ganzen Nation unter ordnet. Matt Demon hat da als Teamkapit&#228;n eher das Nachsehen , darf aber zumindest dem gro&#223;en Vorbild nacheifern und seinem Team vermitteln, das Nationalsport f&#252;r viele durchaus mehr sein kann, als nur k&#246;rperlicher Wettkampf zwischen zwei Mannschaften.</p>
<p>Diese Botschaft, versteht man auch im fu&#223;ballbegeisterten Deutschland, wo man sich als Zuschauer an &#8211; hierzulande recht exotisch ausfallenden – Rugbypartien erfreuen kann. Wirklich erkl&#228;ren kann der Film diesen brutalen Sport auch nicht, bei dem zwei gegnerische Mannschaften versuchen den Ball auf die jeweils gegen&#252;berliegende Seite des Spielfelds zu pr&#252;geln. Das hat viel &#196;hnlichkeit mit dem, nicht weniger komplizierten, American Foodball, wirkt aber noch viel h&#228;rter, da die Spieler keinerlei K&#246;rperschutz tragen. Spielerische Raffinesse und Technik, wird hier gerne mal durch blo&#223;e Muskelkraft ausgeglichen und  Eastwood f&#228;ngt dies auch mit entsprechender Spannung und dem Gef&#252;hl einer martialischen Schlacht beizuwohnen ein. Besonders gut gelingt ihm das packenden Finalspiel der Weltmeisterschaft, in dem die s&#252;dafrikanischen „Springb&#246;cke“ auf die neuseel&#228;ndischen „All Blacks“  treffen. Einem legend&#228;ren Angstgegner im Rugby, der seine Gegner vor jeder Partie, mit einen furchteinfl&#246;ssenden, indianischen Kriegstanz einsch&#252;chtert, ein eindrucksvolles Schauspiel. Die entscheidenden Minuten dieser Begegnung, &#252;bertr&#228;gt Eastwood in heldenhaften Zeitlupeneinstellungen. Den – gef&#252;hlt – millionsten Kameraschwenk &#252;ber die,  auch gerne Mal computeranimierte, Zuschauertretb&#252;hne, h&#228;tte er sich dabei ruhig verkneifen k&#246;nnen. Auch die recht unpassende und unstimmig inszenierte Androhung eines Terroranschlags – dann auch noch mit Flugzeug – h&#228;tte wirklich nicht sein m&#252;ssen, ansonsten bildet das Spiel aber einen gelungenen und spannenden H&#246;hepunkt, in einem routiniert und solide Inszenierten Drama.</p>
<p>Dem stets beherzten Engagement und gutem Handwerk seiner Filme , tut auch INVICTUS keinen Abbruch, Eastwood inszeniert hier nicht sein gr&#246;&#223;tes aber dennoch sehr sehenswertes, menschliches Drama. F&#252;r soviel konstante Qualit&#228;t gab es Oscarnominierungen f&#252;r Haupt- und Nebendarsteller, nicht nur Sport ist ein Politikum, aber das wussten wir ja schon.</p>
<p><em>Autor: André</em></p>
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