Inglourious Basterds

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 18.09.2009 von André

Wenn Tarantino einen neuen Film ankündigt, dann ist das jedes mal ein großes Highlight für Kinofans. Monatelang wird im Internet über das neue Projekt spekuliert und egal wie viel man auch darüber im Vorfeld zu wissen glaubt, das Endergebnis ist jedes mal überraschend. Bei „INGLOURIOUS BASTERDS“ ist das nicht anders, ein Drama über den II.Weltkrieg, lose basierend auf einem – beinahe – gleichnamigen Action B-Movie aus den 70ern, angelehnt an die Struktur der wuchtigen Italowestern, nicht weniger ausschweifend als „SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD“ und trotzdem natürlich schwer zu vergleichen.

Dabei ist „INGLOURIOUS BASTERDS“ zu 100% Tarantino, will heißen, auch dieser Film ist voll von Zitaten, Referenzen, ausgefeilten Dialogen, kultverdächtigen Charakteren und selbstverständlich eine – bisweilen sogar die deutlichste – Hommage ans Kino, die Tarantino je verfilmt hat.

Eine große Überraschung ist mit Sicherheit die Sprachgewichtung des Films, zu jeweils einem Drittel wird sowohl französisch, englisch als auch deutsch gesprochen. Dabei übertragen sich die zugespitzten Dialoge von Tarantino in jede der Sprachen hervorragend und wirken zu keiner Zeit unglaubwürdig oder aufgesetzt. Ein Beweis dafür, wie großartig Tarantino mit Sprache umgehen kann, für all jene die meinen, er würde seine Dialoge doch nur aus anderen Filmen kopieren. Das Kopieren oder Klauen von älteren Filmen ist ein wichtiger Bestandteil der Filmkunst; nur durch Wiederholung kann man einen Vorgang verbessern, nur durch das Abgucken von Größeren, kann man sich selbst weiterentwickeln und durch den Prozess, durch das Kopieren von Versatzstücken, entdeckt man auch neue Perspektiven und kann großen Meisterwerken z.B. beim Film, neue Aspekte abgewinnen. Tarantino tut dies ja keinesfalls unüberlegt, er recherchiert Jahre für einen seiner Filme, tüftelt Ewigkeiten am Drehbuch herum und lässt immense Zeit vergehen, ehe es zum fertigen Film kommt. Seit 20 Jahren macht der Mann schon Filme und „INGLOURIOUS BASTERDS“ ist grade mal sein sechster.

Das großartige aber ist, dass man die vielen Zitate und Kopien und Referenzen gar nicht verstehen muss, um „INGLOURIOUS BASTERDS“ genießen zu können, denn auch für Tarantino ist die Geschichte eines Films vordergründig und in diesem Fall ist sie sogar – oder vielmehr deren Ausgang – von enorm Wichtigkeit. „INGLOURIOUS BASTERDS ODER WIE DAS KINO DIE NAZIS BEZWANG“ eine über deutliche Aussage – Tarantino ist kein Fan von subtilen Andeutungen – die über dem Film steht, ein spektakuläres Kriegsmärchen nicht weniger propagierend als „STOLZ DER NATION“ – der Film im Film – und ein Paradebeispiel für die Macht des Kinos, die Kraft des Geschichtenerzählens, die Möglichkeit, die Dinge zu verändern, zu beeinflussen und – wenn auch nur für den Moment – zu Idealisieren. Eine große Liebeserklärung an das Kino, wie alle Tarantino-Filme, nur diesmal unübersehbar.

Bis es zu jenem furiosen Ende kommt, ist „INGLOURIOUS BASTERDS“ eine Chronik starker Momente, eine Ansammlung minutiös Inszenierter, unendlich ausschweifender, und dabei zu jederzeit extrem unterhaltsamer, Szenarien, bei denen Tarantinos größte Stärken zum Ausdruck kommen. Niemand zelebriert Nichtigkeiten und Randnotizen in seinen Dialogen so penetrant und gekonnt wie er. Niemand schenkt seinen Charakteren so viel Zeit zum entfalten. Niemand würde sich trauen einen grimassierenden Brad Pitt, neben einen brillant agierenden Christoph Waltz aufzustellen und niemand würde eine zutiefst ernsthafte und verletzte junge Frau, Rache an einer klischeeüberfrachteten Karikatur üben lassen. Der Film traut sich einfach alles; er lässt einen spitzbübischen Sauhaufen Nazis skalpieren, er nimmt sich wertvolle Minuten, um ein sich selbst erklärendes Partyspiel im Detail zu erörtern und er lässt einen mittelprächtigen David Bowie Song während einer ankleide Szene ertönen, der erst vierzig Jahre nachdem die Szene spielt, geschrieben wurde.

Das Beste ist, dass einen all diese Dinge keinesfalls überraschen dürften, überraschend ist die einnehmende Präsenz von Christoph Waltz als SS-Oberst Hans Landa oder die Auftritte der vielen deutschen Darsteller, die sich im internationalen Vergleich keine Blöße geben. Überraschend ist die starke Performance der hierzulande unbekannten Mélanie Laurent als Shosanna und die im Vergleich dazu völlig nebensächliche Anwesenheit von Brad Pitt und seinen Basterds. Überraschend ist, dass „INGLOURIOUS BASTERD“ anspruchsvoll genug ist um ernst genommen zu werden und gleichzeitig trashig genug um kultig zu sein.

Ihn auf Grund seiner Thematik, als Befreiungsschlag aus der Betroffenheitsecke, der immer gleichen II.Weltkriegsdramen zu sehen, ist allerdings ein wenig hoch gegriffen, dafür verfremdet der Film seine Charaktere und seine Handlung viel zu stark. Ohnehin sollte „INGLOURIOUS BASTERDS“ nicht als freier Kommentar zum II.Weltkrieg verstanden werden, sondern als ausdrucksstarke Metapher für die Macht von Film und Kino und als solche gefällt er so gut, dass man ihm das starke Eigenlob vergibt und den selbst ausgestellten „Meisterwerk“ Stempel gerne unterschreibt.

Autor: André

Rundumschlag der Kurzreviews (Aug09)

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 18.09.2009 von André

ZERRISSENE UMARMUNGEN

In Spanien zählt Regisseur Pedro Almodóvar schon lange zu den Besten seiner Zunft. International ist er vor allem seit seiner spritzigen Komödie „VOLVER“ (ebenfalls mit Penélope Cruz) in aller Munde. Mit „ZERRISSENE UMARMUNGEN“ präsentiert Almodóvar nun ein nicht minder prachtvolles, farbenfrohes Melodram.

Die Geschichte dreht sich um einen erblindeten Regisseur und Autoren, der sich an die große Liebe seines Lebens zurück erinnert und damit alte Wunden und längst Vergessenes, wieder ans Licht bringt.

Die große Liebe ist natürlich Penélope Cruz, Almodóvars erklärte Muse, die wohl keiner wie er so wunderschön, stark und zerbrechlich zugleich, in Szene setzen kann. Ich bin wirklich kein großer Fan von Cruz, aber was Almodóvar mit ihr macht und aus ihr raus holt, ist einfach großartig.

Der Erzählung kann man hingegen ein paar Längen nicht absprechen, das stört aber nicht wirklich angesichts der prachtvollen Bilder und minutiösen Inszenierung. Die Farbpalette ist reich, satt und bunt, wirkt aber niemals aufgesetzt oder kitschig. Hinzu kommt die präzise Inszenierung, die nahezu perfekte Kamera und natürlich die – größtenteils – großartig agierenden Darsteller.

„ZERRISSENE UMARMUNGEN“ ist ein Kunstwerk von höchstem Niveau und sollte keinesfalls versäumt werden, angesehen zu werden.

COCO CHANEL

Ohne Zweifel gehört Chanel zu den einflussreichsten und gefragtesten Modelables weltweit und dessen Gründerin Coco, mit Sicherheit zu den Interessantesten Persönlichkeiten ihrer Zeit. Leider gestaltet sich der daraus resultierende aktuelle Film „COCO CHANEL“, als ebenso schlicht und farblos, wie der, seiner Zeit so prägnante Modestil.

Der Film erzählt von den jungen Jahren, der ehrgeizigen und vorlauten Coco, die sich als Waise aus dem Nichts etabliert und ihre Leidenschaft für Mode entdeckt. Im Fokus der Geschichte stehen allerdings noch viele andere Themen, von denen sich keines so richtig ins Zentrum rücken lässt und man sich daher laufend fragt, was der Film eigentlich erzählen möchte. Der Bezug zur Mode ist jedenfalls genauso schwammig und wage, wie die aufgesetzte Dreiecksbeziehung oder Cocos innige Verbundenheit zu ihrer Freundin.

Regisseurin Anne Fontaine führt äußerstunfokusiert und belanglos durch die Erzählung und gestaltet einen sehr konventionellen und eintönigen Biographiefilm ohne nennenswerte Höhepunkte. Das Audrey Tautou trotzdem keine schlechte Figur macht, ist für ihre Fans vermutlich der einzige Grund diesen Film dennoch zu ertragen.

PUBLIC ENEMIES

Ein Crime-Thriller von Michael Mann ist eigentlich immer eine sichere Sache. Nicht so jedoch bei „PUBLIC ENEMIES“, obwohl Mann mit seiner Stammcrew arbeitet und mit Johnny Depp und Christian Bale, zwei Topdarsteller besetzt, bleibt der Film über weite Strecken uninteressant und fade.

Inhaltliche Schwächen und fehlender emotionaler Zugzwang, wahren ja schon Bestandteile von „MIAMI VICE“, dafür entschädigte aber der düster-coole Buisnesslook. In Sachen Ästhetikkk und Visualisierung kann „PUBLIC ENEMIES“ da aber nicht mithalten, ohnehin ist die kühle, klare Optik für einen Genrefilm, der in den 30ern spielt, sehr gewöhnungsbedürftig und die oftmals uninsperierte, schlampige Kameraführung scheint der reichen Ausstattung und den Ansprüchen eines Michael Mann nicht gerecht zu werden.

Obwohl der Film auch sehr gelungene Momente hat und keiner der Darsteller negativ auffällt, lässt einen die Geschichte ziemlich kalt und die Referenzen zu Michael Mann machen diesen normalerweise passablen Streifen zu einer echten Enttäuschung, die man lieber übersehen sollte.

G.I.JOE – GEHEIMAUFTRAG COBRA

Der Erfolg der TRANSFORMERS-Filme beschert Hasbro dicke schwarze Zahlen, darum schickt der Spielzeuggigant, gleich mal die zweite seiner große Spielzeug-Actionserien in die Lichtspielhäuser. G.I.Joe ist hierzulande gänzlich unbekannt, wird aber in den Staaten groß gefeiert, es handelt sich um eine international operierende, streng geheime, militärische Spezialeinheit, bestehend aus Superagenten mit besonderen Fähigkeiten in allen bekannten und unbekannten Waffen- und Kampftechniken.

Der Film ist natürlich mindestens genauso bescheuert, lächerlich und inhaltslos zusammengetackert, wie die Vorlage. In vieler Hinsicht ist „G.I.JOE“ aber trotzdem genau das was TRANSFORMERS nicht sein konnte, nämlich unbeschwert unterhaltsam sowie freiwillig und unfreiwillig komisch. Im Gegensatz zu TRANSFORMERS, ist sich der Film nämlich seines niedrigen Niveaus und den oberflächlichen Figürchen durchaus bewusst und kaschiert dies mit einem Overkill an akzeptablen bis peinlichen Computeranimationen und gut gelauntennnnnn Darstellern, vorweg sogar einige Könner wie Dennis Quaid, Senna Miller und Joseph Gordon-Levitt, die hier selbstverständhoffnungslosnglos unterfordert werden.

Natürlich rechtfertigt die reichhaltige Action und das gehobene Trashlevel noch lange nicht die Kinopräsenz von „G.I.JOE“, aber lieber würde ich mir diesen Quatsch dreimal hintereinander anschauen, als noch einen einzigen TRANSFORMERS-Film von Michael Bay.

Autor: André

More Wonders to be hold…

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn..., Filme am 08.08.2009 von André

parnassus_1st-trailer

Kinder, Kinder.. das ist ja hier wie Weihnachten. Endlich ein offizieller Trailer zum fantastischen “IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS” und was ich jetzt da sehe, toppt sogar nochmal alles was mir Burton mit “ALICE IN WONDERLAND” verspricht, großartig, großartig, GROßARTIG!!!

Natürlich fällt sofort Heath Leadger ins Auge, der hier seine allerletzte Rolle verkörpert und im Laufe der Produktion des Films, durch – bekannt – tragischen Unfall verstarb. Da er seine Arbeit nicht beenden konnte, musste Regisseur Terry Gilliam (FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, 12 MONKEYS, BRAZIL) lange überlegen wie und ob das Projekt fortgesetzt werden konnte. Glücklicherweise ließ es die Erzählung zu, Ledgers Rolle des Tony, durch andere Darsteller zu verkörpern, ohne die Parts von Ledger zu streichen. Gleich drei Mal wird sich Tony also verwandeln und Gilliam ließ für diesen Prozess würdige Nachfolger auftreten, die da wären, die Herren: Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell.

Anyway, with no ferwer ado, THE EXTRAODENARY DOCTOR PARNASSUS!!!

“THE IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS” läuft ab 3. Dezember in unseren Kinos.

Autor: André

I’ve nobody to eat…

Abgelegt unter: Filme am 07.08.2009 von André

wilden-kerle-trailer2

Seit gestern gibt’s den neuen Trailer zu Spike Jonze “WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN” und der sieht – genau wie sein Vorgänger – ziemlich großartig aus.

Ab 3. Dezember läuft die Kinderbuchadaption von Maurice Sendak auch bei uns in den Kinos.

Autor: André

“The Lovely Bones” directed by Peter Jackson

Abgelegt unter: Filme am 05.08.2009 von André

jackson-the-lovely-bones

Der neue Film von Peter Jackson – your favorite “LotR” Director -  heisst “THE LOVELY BONES” und ist eine Adaption des, 2003 veröffentlichten,  Bestsellers “In meinem Himmel“  von Autorin Alice Sebold.

Die Erzählung dreht sich um die 14 jährige Susie Salmon, die am 6. Dezember 1973 ermordet wurde. Aus dem Jenseits betrachtet sie die Geschehnisse um ihre Familie, nach ihrem Tod und die Ereignisse zur Klärung ihres Mordes.

In den Hauptrollen finden sich neben Susan Sarandon, Rachel Weisz, Mark Walberg und Stanley Tucci, auch die 15 jährige – oscarnominierte – Saoirse Ronan aus “ABBITTE” wieder.

Hier der Trailer.., mit Einleitung von – nicht wiederzuerkennendem – Regisseur Peter Jackson…

Autor: André

Am 21. August ist AVATAR-DAY

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn..., Filme am 31.07.2009 von André

avatar-day

Vergangenes Wochenende präsentierte James Cameron auf der COMIC-CON satte 25min. seines megabudgetierten Winterblockbusters “AVATAR“. Erste Reaktionen zu dieser – von Cameron selbst proklamierten – Kinorevolution, vielen bescheidener aus als erwartet. Dennoch kann man sich auf ein effektverwöhntes Sci-Fi-Abenteuer, von – hoffentlich – hohem Unterhaltungsfaktor einstellen.

Außerdem erklärte Cameron den 21.August zum “AVATAR-DAY” an dem – weltweit – eine 15min. Preview, in ausgesuchten Multiplexen und IMAX Kinos präsentiert werden soll. Wie /film nun berichtet, wird diese Preview in allen bekannten Kinoformaten und – das ist das Wichtige – auch online, präsentiert werden.

Am 21.August wird man also erstmalig bewegte Bilder zu Camerons Megahype-Movie bestaunen können und dann wissen wir hoffentlich etwas mehr über diese s.g. Kinorevolution.

Autor: André

Aufgekocht: TR2N – Legacy

Abgelegt unter: Filme am 25.07.2009 von André

tron2_footage

Neues (altes) Footage zu “TRON 2″ a.k.a “TR2N” a.k.a “TRON – LEGACY” auf der Comic-Con 09 präsentiert… in HD!!!

Almost a year old, still looks nice

Autor: André

THE DARK KNIGHT Easter Egg

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn..., Filme am 23.07.2009 von André

Schickes Fanfeature auf der THE DARK KNIGHT Blu-Ray und 2DVD special edition.

Dort verbirgt sich auf der jeweiligen Bonusdisk, im Menüpunkt “Trailer und TV-Spots” der “TheatricalTrailer (jokerized)“, welcher im Rahmen der großoffensiven Marketingkampagne, in ausgewählten Kinos gezeigt wurde…

Da ich es trotz Anleitung irgendwie niemals hinkriege, Easter Eggs über dämliche Zahlencodes zu aktivieren,  hier direkt nochmal der Trailer:

Autor: André

“INK” ein Film von Jamin Winans

Abgelegt unter: Allgemein am 23.07.2009 von André

ink_preWo wir grade so schön bei schrägen Märchen sind, da bin ich doch noch auf dieses – visuell stark ambitionierte – kleine Filmchen gestoßen.

INKerzählt die Geschichte eines Vaters und seiner Tochter, die in eine Schlacht zwischen den Guten und Bösen Mächten der Traumwelt geraten.

Vermutlich wird es dieser Film niemals bis in die deutschen Kinos schaffen, aber im DVD Regal kann man ja mal Ausschau halten, denn sehenswert sieht das allemal aus.

Hier zwei offizielle Trailer:


Autor: André

Comic-Con 2009

Abgelegt unter: Allgemein, Der tägliche Wahnsinn... am 23.07.2009 von André

san-diego-comic-conDiese Wochenende schauen die Nerds nach San Diego, denn dort findet die diesjährige COMIC-CON 09 statt. Ab heute, volle vier Tage lang, wird das Internet kochen, werden neuste News, Pics und Videos – in stündlichen Updates – die Blogs überfluten.

Traditionell nutzt auch die Filmbranche diese Plattform, um ihre neuste Projekte und Blockbuster zu promoten. So werden erste bewegte Bilder zu “ALICE IN WONDERLAND” “THE IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS” “NEW MOON” und vielen mehr erwartet. Das größte Highlight in Sachen Film wird allerdings die Präsentation zu James Camerons “AVATAR” bei der auch erstes Footage gezeigt werden soll.

Die “imdb” hält jeden Interessierten auf dem laufenden…

Autor: André

..1..2..Freddy kommt vorbei…

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn..., Filme am 23.07.2009 von André

Nundenn, hier das wirklich gelungene Teaserposter zur Reinkarnation der “A NIGHTMARE ON ELM STREET” Reihe (start: April 2010).

freddy-krueger-teaser

Dachte ja zunächst das Ding wird ein totaler Reinfall, wie der Neuaufguß von “FREITAG DER 13TE“,  bis mit dem Projekt der Name: Jackie Earle Haley in Verbindung gebracht wurde, den viele bestimmt noch als Rorschach in Erinnerung haben. Ich muss sagen, Haley passt auf Freddy Krueger mindestens genauso gut wie einst Robert Englund und Haley ist bei weitem der bessere Schauspieler, was er u.a. als Sexualtriebtäter in “LITTLE CHILDREN” unter beweis stellte.

Autor: André

Wonders to be hold…

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn..., Filme am 23.07.2009 von André

wondercreeps

Hier ganz großartig, ganz fantastisch, ganz wunderbar.. Der erste Teaser zu Tim Burton’s “ALICE IN WONDERLAND” der ab 11. März 2010 in den deutschen Kinos startet.

Ich muss sagen, was ich hier so sehe, übertrifft meine Erwartungen und solange ich noch auf  erste bewegte Bilder von “THE IMAGINARIUM OF DOCTOR PARNASSUS” und “AVATAR” warte, ist das jetzt einfach mal mein neuer Lieblingstrailer, den es ganz offiziel ab heute online gibt…

Autor: André

Edge of Love

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 22.07.2009 von André

edgeofloveEin neues Liebesmelodram von der Insel, da durfte man doch sehr gespannt sein, besonders da das Letzte dieser Art für so viel positives Aufsehen, bis hin zu den Oscars® sorgte.

In der Hauptrolle erneut Keira Knightley, die derzeit etwas festgefahren wirkt, spielt sie doch schon zum dritten Mal in Folge, die romantisch verklärte Lady in historischem Gewand. Aber seis drum, wenn sie mit süßlichem Lächeln, in tollen Kostümen, das Unschuldslamm verkörpert und dabei gleichsam zerbrechlich, wie wunderschön, mit der Zigarette kokettiert, dann hat das durchaus seinen Reiz.

Nicht minder reizvoll, sogar um einiges Interessanter, ihre Spielgefährtin Sienna Miller, die hier eine laszive, leicht manische, Freigeisttänzerin mit Hang zum Masochismus verkörpert. Zu den Damen gesellt sich Matthew Rhys, als liebestoller Lebemann und exzessiver vollsuff Dichter, Dylan Thomas.

Die drei verstricken sich in einen klassischen, wenn auch liberalen, Liebesreigen, bei dem sie sich gegenseitig, mal freundschaftlich, mal verführerisch oder mal hinterhältig, den Kopf verdrehen, um sich so die bittere Zeit des Krieges zu versüßen. Auch wenn die drei schon genügend Potenzial mitbringen, sich ihr Leben gegenseitig schwer zu machen, wird es erst richtig kritisch, als Soldat und Frontmann Cillian Murphy auf der Matte steht, um Keira den Hof zu machen.

In Ereignisfreier Lethargie und unnötigen Effektspielereien, entfaltet Regisseur John Maybury sein Liebesmelodram „EDGE OF LOVE“ auf der großen Leinwand. Augenscheinlich fehlt es dem Film eindeutig an Höhepunkten, Dramatik, echten Emotionen und Budget, um den Zuschauer wirklich zu packen. Hinzu gesellen sich noch etliche Drehbuchmängel, die das Potential der einzelnen Charaktere gekonnt zu verhindern wissen und ihnen niemals ein echtes Profil gönnen, von dem sie zehren können. Sämtliches Handeln der Figuren wirkt sprunghaft und unmotiviert, ihre Konstellationen und Gefühle füreinander verschwommen und unklar. Auch richtet sich der Fokus der Erzählung auf viel zu viele Themen, die allesamt nur angerissen und inkonsequent aufgegriffen werden, in Folge dessen vermag keine dieser, an sich spannenden Perspektiven, zu fruchten.

Maybury präsentiert hier eine enorm unausgegorene Geschichte, von der völlig unklar bleibt, was sie nun eigentlich erzählen will. Das Potential ist durchaus spürbar, allein die Anwesenheit des Dichters Thomas samt seiner ironisch, zynischen Kommentare zum Geschehen, lassen die Ambitionen der Erzählung erahnen und auch die beiden Ladys hohlen das Möglichste aus ihren Figuren heraus. Etwas Abseits, ja fast schon überflüssig, gerät hingegen Cillian Murphy, der die Spannungen des Dreigestirns immer wieder unterbricht, um sein eigenes klischeeverseuchtes Kriegstrauma zu überwinden, eine zweifelsohne undankbare Rolle..

Hinzu gesellt sich das Ärgernis der uninsperierten Inszenierung von Maybury, der sich zu Anfang in albernen Montagen und nervigen Kameraspielchen wie, Unschärfen, Verzerrungen, mehrfach Überblendungen und Weichzeichnern verrennt, nur um anschließend die völlige Tristesse in Grautönen abzufeiern.

Man darf also behaupten, dass diese unausgegorene schlichte Präsentation, als durchaus überflüssig betrachtet werden kann und sich mit der erzählerischen Finesse und der ambitionierten Inszenierung von „ABBITTE“ überhaupt nicht vergleichen lässt, da helfen auch keine guten Darsteller mehr und selbst Genrefans dürften mächtig enttäuscht werden.

Autor: André

Harry Potter und der Halbblutprinz

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 16.07.2009 von André

harrypotter6Mit mehr als acht Monaten Verspätung kehrt Harry Potter, in seinem nunmehr sechsten Abenteuer, auf die große Leinwand zurück. Sehnsüchtig und mit so manchen Frusterscheinungen haben die Fans auf diesen Moment gewartet. HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ ist in vielerlei Hinsicht, der heimliche Star der sieben teiligen Reihe, um den berühmten Zauberlehrling und auch wenn es der Film schon längst nicht mehr vermag, der Komplexität der Buchvorlage gerecht zu werden, so hat er mich dennoch vollstens überzeugt.

Wie schon im Vorgänger, geben Regisseur David Yates und Drehbuchautor Steve Kloves ihr Bestes, um der umfangreichen Geschichte, samt ihrer zahlreichen, liebgewonnenen Charaktere, Herr zu werden. Dies geht natürlich nicht ohne so manche Einschnitte von statten und so mussten erneut zahlreiche Nebenerzählungen und genauere Erörterungen unter dehn Tisch fallen. Doch Yates kennt sein Publikum und weis, dass er sich im sechsten Teil nun nicht mehr um Neueinsteiger zu kümmern braucht, längst haben die epochalen Geschichten, um Harry Potter, den Horizont eines, selbst 2 ½ stündigen, Kinofilms überschritten, doch auch wenn die Zeit knapp bemessen ist, nimmt sich Yates durchaus die Freiheit für eigene Ideen und überrascht durch so manch ironische Anspielung und viele ambitionierte Einstellungen, selbst hartgesottene Genrekenner und Fans.

Erneut dreht sich die Geschichte um Zusammenhalt, Vertrauen, Freundschaft und den immerwährenden Kampf Gut gegen Böse. Finstere Zeiten brechen über die Zaubererwelt herein, die Stimmung ist bedrückend und die Gefahr immer gegenwärtig. Erleichternd wirkt da das Hormonchaos der Zauberteenager, die trotz – oder grade weil – aller Bedrohung, ihre Gefühle füreinander entdecken, was zu so manch peinlichen Momenten, Missverständnissen und unkontrollierten Gefühlsausbrüchen führt. Für den Zuschauer fühlt sich das ein bisschen nach Daily Soap an, tut aber der gepflegten Unterhaltung und guten Lauen, durch viele witzige Situationen, keinen Abbruch, auch wenn die Probleme trivial wirken – es sind doch noch Teenager.

Insgesamt behält Yates aber die düstere Grundstimmung des Vorgängers bei und nutzt die Teenieallüren lediglich um die äußerst bedrückende und schwere Stimmung des Films, ein wenig aufzuheitern. Mit jeden Teil wird die Atmosphäre düsterer, die Erzählung erwachsener, längst hat Harry Potter das Kindergartenniveau verlassen und muss sich echten Bedrohungen und Verlusten stellen.

Die Qualität des Films hält den Erwartungen stand und wirkt angesichts vieler Enttäuschungen im Blockbusterbereich, überaus beruhigend. Wenigstens einige Dinge werden, zwar auch, aber eben nicht nur, mit dem Rechenschieber abgehandelt und so kann man sich nun wieder der Vorfreude, um den ersten Teil des großen Finales von Harry Potter, schon Ende des kommenden Jahres, gefast machen.

Weiter so…

Autor: André

bald im KINO: Julie & Julia

Abgelegt unter: Filme am 14.07.2009 von André

juliiejula_previewNach “GLAUBENSFRAGE” treten Meryl Streep und Amy Adams erneut gemeinsam vor die Kamera.

In der Komödie “JULIE & JULIA” spielen sie zwei Frauen, die – jeweils für sich – beschließen einen Memoiren zu verfassen, um ihren eintönigen Leben einen neuen Anstrich zu verpassen. Aus diesem Grund betreten beide – für sie – unerforschte Teritorien…

Der Clou ist, dass es diese beiden Memoiren (Julia Childs My Life in France und Julie Powells Julie & Julia) und ihre Entstehunggeschichte tatsächlich gibt und sie auch noch indirekt miteinander verknüpft sind. Inszeniert wird das Ganze von Nora Ephron die vor allem mit den Liebeskomödien SCHLAFLOS IN SEATTLE und E-M@IL FÜR DICH große Erfolge feierte.

Hier der Trailer:

JULIE & JULIA läuft ab 3. September im Kino

Autor: André