KINO im Dezember

Abgelegt unter: Kinostarts am 29.11.2008 von André

MADAGASCAR 2 (start 4.Dez)

Großes Widersehen mit den New-Yorker-Zooinsassen nach bewehrtem Muster: größer, bunter, lauter und witziger. Diesmal landen die vier Freunde und Pinguine in Afrika.

Trotz riesen Hype, mit Sicherheit nur ein lauer Aufguss des sehr netten ersten Teils. Die Pressemappe wirbt mit dem Spruch „noch mehr LpM“ (Lacher pro Minute) das sagt ja wohl schon alles…Für einen Kinoabend mit Freunden aber sicher o.k.

VICKY CHRISTINA BARCELONA (start 4.Dez)

Vicky und Christina machen Urlaub in Barcelona und lassen sich von Künstler Juan verführen, plötzlich taucht dessen Ex Maria auf, die als psychotisch gilt.

Der neue Woody Allen-Film soll eine leichte Romantik-Komödie sein und wird nach dem eher schwachen SCOOP und mäßigen CASANDRAS TRAUM von den Kritikern frenetisch gefeiert. In den Hauptrollen sind Scarlett Johansson, Penelope Cruz, Javier Bardem und Rebecca Hall zu bewundern…ein muss für Filmliebhaber.

DER TAG, AN DEM DIE ERDE STILLSTAND (start 11.Dez)

Die Erde wird von übernatürlichen Anomalien heimgesucht und ein Außerirdischer, der wie Keanu Reeves aussieht, bringt den Erdlingen schlechte Kunde.

Neuauflage des gleichnamigen Sci-Fi-Klassikers von 1951, vermutlich weniger Suspense, aber dafür jede Menge Special-Effekte. Großes Endzeitszenario nach Blockbuster Manier…Effekte-Kino für Hollywood verwöhnte Massen.

TINTENHERZ (start 11.Dez)

Ein geheimnisvolles Buch, lässt Geschichten die man hineinschreibt wahr werden.

Die alljährliche Fantasy-Bestseller-Verfilmung zu Weihnachten, hat in diesem Jahr ihren Ursprung in der Feder der deutschen Autorin Carolina Funke. Der Film kocht nach bewehrtem Rezept: viel Magie, Mystik und Effekte, eine bunten Märchenbrei zusammen…kindgerechtes Fantasy-Event für alle Märchenfans.

THE WEMON (start 11.Dez)

Mary wird von ihrem Ehemann mit der rassigen Crystal betrogen. Sie fällt in ein tiefes Loch. Zum Glück sind ihre Freundinnen da, um sie aufzufangen.

Kreisch…der SEX AND THE CITY- Film ist kaum durch, schon kommt ein neuer Cickflick nach gleichem Muster in die Kinos. In den Hauptrollen traschen und kreischen Meg Ryan, Eva Mendes, Jada Smith, Annette Bening und Prinzessin Leia, sorry, Carrie Fisher…perfektes Weiberkino für das Sektfrüstück oder die Ladiesnight.

SO FINSTER DIE NACHT (start 23.Dez)

Oskar (12) ist ein Außenseiter, Scheidungskind und lebt in einem Sozialbau. Eines Tages zieht in seiner Nachbarschaft ein Mädchen namens Eli ein, die beiden Freunden sich an. Dann verschwinden plötzlich Menschen und eine Mordserie erschüttert den Wohnblock.

Der Schwedische Horror-Film war der Renner auf dem diesjährigen Fantasy-Filmfest und gilt somit als Geheimtipp. Dürfte auch nur sehr selten laufen, wer also ein Kino mit diesem Machwerk erblickt…reingehen, es soll sich sehr lohnen.

AUSTRALIA (start 25.Dez)

Lady Sarah Ashley erbt eine Rinderfarm im fernen Australien, dumm nur, das grade zweiter Weltkrieg herrscht. Um ihr Vieh zu retten muss sie, mit Hilfe eines Fremden, die Rinder durch das weite Land treiben und erliegt dessen Schönheit und dem fremden Viehtreiber.

Filmromantiker Buz Luhrmann, haut nur alle Jubeljahre mal einen Film raus. Dieser ist jedoch meistens von kommerziellem Erfolg gekrönt, weil Luhrmann es wunderbar versteht romantischen Kitsch und große Dramen in atemberaubende Bilder zu verpacken, seine Filme ROMEO & JULIA und MOUNLIN ROUGE stehen Pate dafür, und auch AUSTRALIA dürfte diesen Ansprüchen genügen…großromantisches Kino zum mitfühlen und träumen.

Autor: André

Virales Marketing Galore!

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn..., Strandgut, WTF? am 27.11.2008 von Sven

UN-BE-DINGT!!! Dieses Video auf YouTube anschauen! Jetzt! Sofort!

Autor: Sven 

Trailer Rundumschlag!

Abgelegt unter: Filme, Strandgut am 26.11.2008 von Sven

Mensch, da ist tagelang nur tote Hose im Internetz und dann, wird man auf einmal urplötzlich förmlich überschwemmt mit coolen Zeugs. Deswegen, und weil ich jetzt gerade auch einfach zu faul bin mehrere einzelne Einträge zu posten, präsentiere ich euch jetzt ein kleines gebündeltes Powerpaket der neusten Trailer die ich so da draussen gefunden habe.

Duplicity” von Tony Gilroy und mit Julia Roberts und Clive Owen in den Hauptrollen soll 2009 in die Kinos kommen. Und obwohl ich mich bisher mit Mr. Owen eigentlich nicht ganz so superprächtig verstanden habe, weil ich auch einfach fand das er keinen guten Actionhelden darzustellen weiß, was ich dann auch mehr als bestätigt bekam in “Shoot ‘Em Up“, finde ich den Trailer zu besagten Werk äußerst unterhaltsam. Das liegt vermutlich aber auch daran das Owen hier diesmal dann doch, meines Erachtens nach für Ihn passendere Wege beschreitet.

Insgesamt wirkt das Teil wie eine kleine Fortsetzung zu “Burn after Reading” gemischt mit ein wenig “Ocean’s Eleven“, was aber, zumindest dem Trailer nach, dem Humor keinen wirklichen Abbruch tut.

Zu “Black Dynamite” von Scott Sanders und “Bitch Slap” von Rick Jacobson fällt mir erstmal relativ wenig ein, ausser das ich noch nicht so recht weiß ob ich es nun total geil oder aber doch ziemlich traurig finden soll, wie sehr Tarantinos Werke mittlerweile, seitdem dieser ja nun auch entgültig “Mainstream” geworden ist, direkt nach der Premiere von schmierigen Hollywoodnasen gefleddert werden um noch möglichst schnell und kostengünstig auf der Fan-Welle mitzuschwimmen.

Aber ich will hier ja auch niemanden etwas unterstellen und hoffe einfach mal, naiv wie ich ja nunmal bin, das Werke wie die oben genannten nur aus puren Zufall, nur kurze Zeit nachdem Quentin und Rodriguez mit “Grindhouse” um die Ecke kamen, entstanden sind und diesbezüglich jegliche Verknüpfung zu den Filmen untereinander komplett ungewollt und unbeabsichtigt seitens der Macher sind.

Aber ist ja sowieso alles ziemlich egal, denn die beiden drei Trailer schauen definitiv reichlich unterhaltsam und in erster Linie auch ziemlich amüsant aus und lassen mich garantiert am Startwochenende vor den Kinos stehen. (Wenn es den in Deutschland überhaupt noch dazu kommt…)

Und zum Schluss wird es nochmal ernst, denn “Gran Torino” wird aller Vorraussicht nach ClintMake My DayEastwoods letzter Film, in welchem er als Schauspieler zu sehen sein wird. Ich werde ihn vor der Kamera vermissen, doch denke ich das “Gran Torino” ein würdiger Abschluss seiner Schauspielerkarriere sein könnte.

Autor: Sven

Ananas Express

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 25.11.2008 von André

„Ich bin Gerichtszusteller.“

„Du stellst Gerichte zu, wie ein Kellner?“ 

 

Eins muss man hier mal festhalten „Kifferkomödien sind nicht lustig“ es sei den, man ist sechzehn Jahre alt und vom inhalieren diverser Pflanzenkräuter dermaßen zugedröhnt, dass man sich auf das Niveau von HALF BAKED, LAMMBOCK oder dem Urvater aller Kifferkomödien CHEECH & CHONG herab lassen kann. Steht auf dem besagten Produkt allerding der Name „Apatow“ dann lohnt sich in der Regel ein genaueres Betrachten, denn Judd Apatow – beschäftigt als Regisseur/Autor und Produzent – feiert seit einigen Jahren großen Erfolg mit einer ganzen Spate gelungener Komödien, die meistens einen hohen Allgemeintauglichkeitsfaktor haben, sich aber dankt der Liebe zu ihren Charakteren, einem Stammpersonal aus Komiker-Assen und vielen versteckten Filmreverenzen, positiv aus der breiten Masse der Mainstream Komödien hervor tun.

ANANAS EXPRESS – bei dem Apatow nur produzierte – ist allerding etwas spezieller, weil er sich auf Grund des Kifferduos Dale (Seth Rogen der auch am Drehbuch mitschrieb) und Saul (James Franco) augenscheinlich an eben jene Zielgruppe wendet, die auch sonst für Kifferkomödien empfänglich sind. Zum Glück nimmt die Story aber nach einem vor sich hin dümpelnden Anfang, bei dem alle Kiffklischees abgearbeitet werden, ordentlich Fahrt auf und verstrickt sich in einen abgedrehten, aberwitzigen Trip, mit unerwartet actionlastigen Passagen und ungewöhnlich – für eine Komödie – brutal inszenierten Einwürfen.

Die Story dreht sich um die beiden Lowlifes Dale und Saul, Dale ist Gerichtszusteller und mit einer Highschool Schülerin leiert, außerdem qualmt er gerne Pod, was Ihn mit Saul in Verbindung bringt, der ist nämlich sein Lieblingsdealer. Eines bekifften Abends wird Dale Zeuge eines Mafiamordes bei dem auch eine korrupte Polizistin involviert ist. Überstürzt flüchtet Dale zu seinem Kumpel und hinterlässt eine breite Spur von Hinweisen, die die Täter gradewegs zu ihm und Saul führen. Das Duo muss flüchten und begibt sich auf einen durchgeknallten Trip Richtung Nirgendwo…

Independent-Style, überzeichnete Gewalt, durchgeknallte Charaktere, abgedrehte Situationen, Regisseur David Gordon Green ist sichtlich um den Klutfaktor seiner Komödie bemüht, dafür fehlt dem Ganzen aber die Genialität, die treffsicheren Pointen und die Balance. Das alle mächtig Spaß hatten wird aber schon deutlich und der finale actionlastige Shotout ist sicher etwas, das einem im Gedächtnis bleibt.

Seth Rogen und James Franco sind ein wunderbares Komiker-Paar, beide gehören zum Stammpersonal der Apatow Produktionen und haben ihr Gespür für Timing bereits einige Male in unterschiedlichen Komödien bewiesen. Besonders Franco – den meisten als Harry aus SPIDER-MAN in Erinnerung – der sich in Dramen immer etwas schwer und hölzern gibt, fällt in Komödien stets positiv auf. Zusammen mit Rogen – der sich auf dieses Genre perfekt eingeschossen hat – ergibt sich dadurch ein sich großartig ergänzendes, sympathisches Duo, welches auch über diverse Rohrkrepierer und den lahmen Anfang von ANANAS EXPRESS hinweg trösten kann.

Unterm Strich hat man also nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten viel Spaß an diesem durchgedrehten Buddymovie, dafür sorgt die ungezwungen gute Stimmung der Darsteller und ihr Timing für Komik, die im Kontrast dazu stehende brutale Action sorgt für die nötige Würze und den Überraschungsfaktor. ANANAS EXPRESS ist wie gemacht für einen unbekümmerten Abend mit den Kumpels und ein zwei Bier.

Autor: André

Sex And The City – Der Film

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 25.11.2008 von André

“Du kennst mich Süße, ich glaube nicht an die Ehe. Botox andererseits das klappt jedesmal.“

Ich wusste schon, warum ich vergangenen Sommer jede, auch noch so charmante Einladung von Bekannten und lieben Freundinnen abgelehnt habe, mir mit Ihnen den SEX-AND-THE-CITY-Film anzusehen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht zur Zielgruppe gehöre, ich mag die Serie und hab Sie mir immer gerne angesehen, wenn auch längst nicht so regelmäßig und exzessiv wie zahllose Fans weltweit. Darum hat der nun produzierte Kinofilm, vier Jahre nach Beendung der TV-Serie, auch sicher eine Existenzberechtigung, immerhin konnte jeder, wirklich jeder beliebte Charakter für diese finale Reunion gewonnen werden.

Und trotzdem, irgendetwas fühlte sich falsch an, sich das im Kino anzusehen. Carrie & Co gehören für mich auf die Mattscheibe, da waren Sie sechs Jahre lang und haben TV Geschichte geschrieben: haben den Frauen von heute gezeigt, wie man sich als erfolgreiche, unabhängige Singlefrau, im New-Yorker-Dschungel behaupten kann und dass, trotz Männer, Mode und sündhaft teuren Schuhen, am Ende es immer die Freundinnen sind, die einem durch die leidlichen Episoden des Lebens helfen.

Nun sind Carrie, Samatha, Charlotte und Miranda also wieder vereint um ein großes Ereignis zu feiern: Carries Hochzeit mit John „Mr. Big“ Preston. Leider wird die groß aufgezogene Feier und Carries glamouröser Auftritt zum Desaster. Big kriegt Torschlusspanik und kommt nicht zum Altar, Carrie ist entsetzt und flüchtet mit Ihren Freundinnen in die Flitterwochen nach Mexico. Auch bei Miranda hängt der Haussegen schief, Ihr Mann Steve gesteht Ihr einen Seitensprung, worauf Sie Ihn empört verlässt und Samatha, mittlerweile nach L.A. umgezogen, quält sich durch den Alltag einer monogamen Beziehung und versucht der leckeren Versuchung Ihres attraktiven Nachbarn zu wiederstehen. Ach ja, und Charlotte wird dann doch noch schwanger…

Man merkt, dass die Gründe der Reunion eher fadenscheiniger Natur sind: Samatha ringt mit alten Problemen, Charlotte perfektes Leben wird noch perfekter und um Carrie und Miranda werden eher unmotivierte Konflikte gestrickt, die ein wenig Drama in den ansonsten harmlosen Komödie bringen sollen…sei‘s drum. Viel schwieriger wiegt der Verlust der alten Werte, die die beliebte TV-Serie einst auszeichneten. Was wurde aus der Unabhängigkeit, aus dem großen Glück in dem die Männer nur die zweite Geige spielen? Warum möchte Carrie auf einmal heiraten? Warum sorgt Sie sich um Ihre finanzielle Sicherheit ohne Mr. Big? Warum glaubt Sie plötzlich, Sie sei ohne Mann verloren??? Dieser Wandel, von der selbstbewussten und unabhängigen Carrie, zur verängstigten und unsicheren Carrie, ist nicht nur traurig und unverständlich zu beobachten, sondern widerspricht auch sämtlichen Aussagen der TV-Serie.

Wie zum Ausgleich wirkt hingegen Mirandas völlig übertriebener Emanzenausbruch dem armen Steve gegenüber. Dieser steht, den Tränen nahe, wie ein Schluck Wasser vor seiner Göttin Weib und gesteht Ihr den einmaligen Fehltritt, als Folge der sechs monatigen Flaute im eigenen Ehebett. Doch Miranda bleibt erbarmungslos und wirft Steve und Ihr Glück überstürzt auf die Straße, um sich von nun an als betrogene Frau und Singlemom selbst zu bemitleiden. In der vorm Altar stehen gelassenen Carrie, findet Sie die perfekte Leidensgenossin und so quälen sich die beiden, einen entsetzlich langen Zeitraum gemeinsam durch ihr Elend. Während Charlottes Schwangerschaft kaum Erwähnung findet, sorgt einzig Samantha für ein paar heitere Momente und spricht Wahrheiten aus, die Ihrem ursprünglichen Charakter entsprechen. Sie bleibt sich am Ende treu und findet als einzige zu den Wurzeln der TV-Serie zurück. Die anderen Mädels scheinen verloren und lassen sich in die traditionelle Rolle der Ehefrau und Mutter zurück drängen, sehr sehr schade.  

Desweiteren fand ich den Film mit 145 Min. Laufzeit eindeutig zu lang. Nach einem stimmigen und glamourösen Auftakt wird die Story entsetzlich zäh und fade und lässt mit dem zu erwartendem Happy End viel zu lange auf sich warten. Die Stimmungen der TV-Serie werden dabei kaum erreicht und immer schwerer wiegt der unverständliche Wandel der einst so vertrauten Charaktere, von dessen Sympathie allein weite Strecken des Films leben müssen. Wo inhaltlich neue Wege gegangen werden, da wurde Äußerlich kaum etwas geändert. Der Look des Films sprengt nicht den der Serie und bleibt eigentlich zu unspektakulär für einen Kinofilm – wie gesagt Carrie & Co gehören auf die Mattscheibe – das wäre aber alles kein Problem gewesen, hätte man dafür die inhaltlichen Qualitäten der Serie nicht über Bord geworfen, so ist SEX AND THE CITY – DER FILM nur ein fader Aufguss der TV-Serie und kann auch nur von deren Prestige zehren.

Jede Wiederholung einer Folge SEX AND THE CITY macht mehr Spaß, jeder sechs stündige Staffelmaraton ist tausendmal unterhaltsamer, als diese enttäuschende Produktion einer schwachen SEX AND THE CITY Folge in Spielfilmlänge.

Autor: André

Der Unglaubliche Hulk (FSK16)

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 25.11.2008 von André

NACHTRAG ZU: DER UNGLAUBLICHE HULK

Nachdem mir der CONCORDE Filmverleih meinen unbeschwerten Kinonachmittag mit dem UNGLAUBLICHEN HULK gründlich versaut hatte, dachte ich mir, ich geb dem Film noch eine zweite Chance und schau mir die ungekürzte FSK 16 Fassung auf DVD an…

Mein erster Eindruck war gar nicht so übel, die Actionsequenzen ergaben endlich Sinn und auch die Besetzung mit Edward Norton als Bruce Banner schien mir schlüssiger als beim letzten Mal. Er verleiht dem Charakter die nötige Sensibilität einer tragischen, gejagten und verfluchten Figur  wie Banner und gibt der Handlung dadurch wenigstens ein bisschen Tiefgang. Natürlich wirkt es dann um so bekloppter, wenn sich Norton plötzlich in den monsterklotz Hulk verwandelt.

Die Artwork des Hulk ist o.k. aber sie fügt sich nicht in die Realaufnahmen des Films ein. Die Computerherkunft merkt man dem Hulk in jedem einzelnen Bild an, sein Äußeres ist einfach zu stark dramatisiert, zu überspitzt, um glaubhaft zu wirken. Im Comic sieht das gut aus, in einem Film der ansonsten um real wirkende, glaubwürdige Bilder bemüht ist, funktionieren solche Konzepte einfach nicht. Hinzu kommt, das die Action viel zu krude Inszeniert wurde um gekonnt zu fesseln, viele Einstellungen wirken zu hektisch und sind zu schnell geschnitten, anstatt das Feuerwerk zu genießen ist man dadurch viel zu bemüht der Situation zu folgen und die einzelnen Handlungsabläufe nachzuvollziehen.

Das Schlimmste aber ist, das dem Film jeglicher Anflug von Humor und Ironie komplett abgeht. DER UNGLAUBLICHE HULK ist ein Popcornmovie und die sollen in erster Linie Spaß machen und kurzweilig unterhalten. Bei HULK aber kommt keine gute Laune auf, weil sich der Film todernst nimmt und völlig vergisst welchem Genre er entstammt. Für große Dramen ist die Vorlage einfach zu niveaulos, zu lächerlich und anstelle das zu akzeptieren und HULK als einen spritzigen Comicfilm wie HELLBOY oder IRONMAN zu inszenieren, konzentriert man sich auf Tragik und Herzschmerz aller SCHÖNE UND DAS BIEST…Sorry HULK aber ich bin nach wie vor nicht überzeugt.

Autor: André

“Who Watches The Watchman?”

Abgelegt unter: Filme am 17.11.2008 von André

“The World will look up and shout SAVE US, and I`ll wisper NO.”

 

Die WATCHMEN sind los!!! Trailer noch und nöcher…Hab ja kürzlich erst die Comicnovelle verschlungen und bin storymäßig schwer begeistert. Auch an Zack Snyders Slow-Mo-Overload-Trailern kann ich mich nicht satt sehen…freu mich, freu mich, freu mich :)

 

Autor: André

“You are, of course, wondering why…”

Abgelegt unter: Filme am 17.11.2008 von André

Und noch ein neuer Trailer zu HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZfleißig weitersammeln Fans, dann kriegt Ihr den kompletten Film vielleicht doch vor Juli zusammen.

 

Autor: André

James Bond 007 – Ein Quantum Trost

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 16.11.2008 von André

„Meine Freunde nennen mich Dominic.“

„Das kann ich mir vorstellen.“

 

Zweiter Einsatz für Daniel Craig als „Ihrer Majestät“ verpflichteter Doppel-Null Agent James Bond. An Craigs blond geschopfte, zerfurchte Rugby Visage konnte man sich ja schon in CASINO ROYALE gewöhnen und darum fällt es auch diesmal nicht mehr ganz so schwer, den kleinen, bulligen Terrier als Bond zu akzeptieren. Mit Craig startete die 46 Jahre alte Filmreihe zu 007 ins neue Jahrtausend und beschritt gleichsam neue Wege, was ja auch verständlich ist, hatte man die üblichen Vorgehensweisen doch nach 20 Filmen bis zum Maximum ausgereizt. Mit dem neuen Bond kam also auch ein Neuanfang mit weniger Gigantismus und Phantasterei, dafür aber sehr viel aktueller, moderner und Realitätsbezogener.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei natürlich dem Hauptcharakter James Bond. Dessen Persönlichkeit sollte vielschichtiger werden, weg von dem unterkühlten, arroganten Egomanen und Womanizer, hin zu einem zerbrechlicheren, verletzbaren Menschen, der auch mal von Emotionen statt Instruktionen vorangetrieben wird. Der auch mal um Fassung ringt, wenn ihm ein geliebter Mensch genommen wird und an dem die zahlreichen Prügeleien und Morde nicht völlig spurlos vorüber gehen. Kurz um, das Interesse gilt dem Mann hinter der Fassade des coolen, smarten Geheimagenten. Eigentlich ein begrüßenswerter Umstand, der Figur, dem Charakter, mehr Tiefe zu verleihen, ihr einen Hintergrund, eine Geschichte zu geben, die Bond letzten Endes zu dem Menschen machen soll, den wir alle kennen, aber Ihn uns bis dahin sehr viel näher bringt, bis sich der Kreis irgendwann schließt und wir alles verstanden haben, das ist der Plan.

 

Die Umsetzung allerdings, lässt jetzt nach dem zweiten Film, EIN QUANTUM TROST, immer noch alles in der Schwebe hängen und als Bond-Fan oder zumindest Kenner, wird man zwangsläufig ein wenig enttäuscht darüber sein, dass Bond zwar bisweilen emotionaler, greifbarer und realer, aber leider auch gewöhnlicher geworden ist. Hierbei muss man mal die Konkurrenz der letzten Jahre ins Visier nehmen und zum Erschrecken feststellen, dass sich James Bond kaum noch von all den  Jack Bauers, Ethan Hunts und Jason Bournes unterscheiden lässt, geschweige denn abhebt. Das war früher mal anders und zwar genau deshalb, weil all die kleinen Dinge, die Rituale und Traditionen, auf die die neuen Filme bisweilen bewusst verzichten, Bond zu etwas besonderem gemacht haben: seine Flirts mit der unerreichbaren Moneypenny, seine kleinen Wortgefechte mit Q und die von Ihm entwickelten coolen Gajets, Bonds Vorliebe für Luxus, schöne Frauen, schnittige Wagen und geschüttelte Wodka-Martinis, sein guter Geschmack, sein Stil, seine Klasse…all das fehlt nun oder wurde auf ein Minimum reduziert und wirkt eher so, als diene es tatsächlich nur als Maskerade, als Tarnung, um in der Upperclass der Schwerverbrecher nicht weiter aufzufallen.

 

Aber lassen wir das erstmal so stehen und  konzentrieren uns auf den aktuelle Film, der sieht eigentlich recht gut aus, ist ziemlich kurzweilig und legt seinen Schwerpunkt diesmal wieder stärker auf die Actionszenen. Ich war überrascht, wie sehr sich EIN QUANTUM TROST vom BOURNE ULTIMATUM beeinflussen ließ, da sich besonders zu Anfang, nahezu identische Actionszenerien entwickeln und auch sonst Parallelen in Inszenierung, Stil und Schnitt auffallen. Muss ja erstmal nicht schlecht sein und ist ja auch ganz gut gemacht, wirkt aber trotzdem nur wie die zweite Geige, da es nicht maßgeblich ist, sondern sich an anderem orientiert, für einen Bond besonders schade. Ansonsten bleibt der Stil der Action, dem aus CASINO treu; kurz und heftig, dafür etwas größer angelegt und deutlich mehr, ähnlich wie im Vorgänger gut unterhaltend sowie präzise umgesetzt, wenn auch ohne markante Akzente die einem im Gedächtnis haften bleiben, zumindest bis auf zwei, drei, kurze Einstellungen, die man bereits aus dem Trailer kannte.

 

Die Geschichte ist weniger Interessant und gibt sich komplexer als sie eigentlich ist. Im Grunde enttarnt Bond nur eine Weltweit operierende Organisation namens „Quantum“ deren Mittelsmann grade einen Regierungsputsch in Bolivien vorbereitet, um sich das Monopol der dortigen Wasservorkommen zu sichern, denn: Wasser ist das neue Öl. Natürlich will Bond das verhindern, eigentlich geht es Ihm aber um Rache, denn „Quantum“ steckt hinter der Erpressung und dem Selbstmord von Vesper Lynd, wir erinnern uns: Bonds Herzdame aus CASINO. Zum allumfassenden Verständnis der Story und ihrer Charaktere, empfielt sich übrigens ein vorheriges kurzes Überfliegen des Vorgängers CASINO ROYALE.

 

Erneut also keine wirkliche Weltbedrohung in Sicht, möglicherweise ein schleichender Prozess ähnlich wie Bonds Charakterentwicklung, denn sein Gegenspieler Dominic Greene (Mathieu Armalric) ist ebenso wie Le’Chiffre – Gegenspieler aus CASINO – nur ein austauschbarer Mittelsmann und nicht der Kopf von „Quantum“, ganz nebenbei auch nicht wirklich bedrohlich und bleibt deutlich hinter den Erwartungen, die man an einen Bond Gegenspieler stellt – kann ja nicht mal Blut weinen. Immerhin enttarnt Bond am Ende Vespers Verräter und so wird dieser Handlungsstrang schon mal abgeschlossen, sodass wir uns hoffentlich wieder auf weltlichere Dinge konzentrieren können. Ach ja und dann war da noch Camille (Olga Kurylenko) das neue Bond Girl, dessen Plot aber fürchterlich konstruiert wirkt und deren Anwesenheit – oder Körper – durch keine Interessante Szene gewürdigt werden. Da gefiel mir der kurze Auftritt von Agent Fields (Gemma Arterton) schon deutlich besser, immerhin darf die nach alter GOLDFINGER-Manier abtreten, ein – diesmal – sehr unmotivierter Insider Gag, ähnlich dem „1962 Aston Martin“ in CASINO. 

 

Tja was bleibt am Ende. EIN QUANTUM TROST kann man gucken, aber am Ende weiß man nur wenig mehr als nach CASINO. Der neue Bond ist immer noch nicht definiert, sein Weg immer noch ungewiss. Daniel Craig, der geprügelte Hund im schmucken Anzug, hat mehr mit John McClain gemein als mit James Bond. Die Fans wird das nerven, den anderen fällt es vielleicht gar nicht weiter auf. Was bleibt ist die Hoffnung auf die Rückkehr alter Traditionen, man darf ja Neues wagen, aber man sollte nicht vergessen wer man ist. Immerhin fährt Bond noch „Aston Martin“, trägt „Omega“ Uhren, trinkt „Smirnof“ Wodka, telefoniert mit „Sony Ericsson“ Handy, Product Placement vom Feinsten…manche Dinge ändern sich nie.

 

Autor: André

Waltz with Bashir

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 16.11.2008 von André

„Wir könnten doch beten statt zu schießen.“

„Dann bete beim schießen.“

 

Die Welt empfängt seit einigen Monaten einen neuen Vibe aus Jerusalem. Besonders die israelische Filmszene gibt sich neuerdings der aktuellen politischen Lage und der eigenen Historie gegenüber, enorm selbstkritisch und ruft zur Versöhnung mit verfeindeten Völkern und zur Reflektion der eigenen Verbrechen auf. Die Beispiele dafür, sei es nun die kritische Dramödie LEMON TREE oder der hier zu besprechende WALTZ WITH BASHIR, werden mit viel Anerkennung auf den Filmfestivals gefeiert und mit Preisen überhäuft…aus politischer Sicht sicherlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin ein Mittel der Aufklärung auf das die Welt positiv reagiert und bereit ist hinzusehen.

 

Erst recht, wenn die persönlichen Schilderungen eines Kriegsverbrechens auf der Art „visuelles Spektakel“ inszeniert werden, wie bei WALTZ WITH BASHIR.  Regisseur Ari Folman schildert in seinem Film das persönlich erlebte und recherchierte Geschehen des ersten Libanonkrieges 1982 sowie die Ereignisse um das Massaker der palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila, bei denen, innerhalb einer einzigen Nacht, bis zu 3ooo zivile Opfer ermordet wurden. Selbstkritisch wird dabei besonders die Beteiligung der israelischen Armee betrachtet, die dem Völkermord beiwohnte, aber nicht ins Geschehen eingriff.

 

In einer Zeit, in der die Welt mit Dokumentationen und Berichterstattungen der, vergangenen und noch andauernden, Nahostkonflikte überhäuft wird, hat Ari Folman den Schüssel zur Auffälligkeit gefunden und seine autobiographische Dokumentation in einen popkulturellen Kontext gehüllt. Einen cool gestalteten Comicstil, der durch seine surreale Aufmachung und harte Kantenzeichnnung, wie geschaffen scheint, um die schwammigen Erinnerungen und alptraumhaften Kriegsereignisse, einer Gruppe junger israelischer Soldaten zu schildern, zu denen auch Folman gehörte. Über viele Jahre hatte der israelische Filmemacher die persönlichen Erlebnisse aus seiner Zeit beim Militär verdrängt, ebenso wie viele seiner damaligen Kollegen. Erst der Alptraum eines alten Freundes, weckte in ihm die Neugier auf das damals Erlebte wieder und so besuchte er Zeitzeugen und recherchierte über viele Jahre, auch in seiner eigenen Historie, um diesen sehr persönlichen und selbstkritischen Blick auf den Krieg zu erzählen.

 

Das Interessante dabei ist, das Folman sich selbst nicht von der Schuld befreit, dem Massaker untätig beigewohnt zu haben und wie seine Freunde und Kollegen nach Ausflüchten und Entschuldigungen für die Ereignisse sucht. Vielmehr sorgt er durch die Erzählungen seiner Freunde und die subjektive Schilderung der eigenen Kriegserlebnisse, für einer Art Verständnis beim Zuschauer, was nicht bedeutet, dass man billigt was Geschehen ist, nur, dass man versteht, wie sich der nicht mal zwanzig Jahre alte Soldat in dieser Situation gefühlt haben muss. Nämlich genau so, wie Folman uns seine Sicht der Dinge präsentiert, wie in einem surrealen Alptraum, einer Comicwelt, die das Geschehen kaschiert und erträglich macht, nicht nur für Ihn sondern auch für den Zuschauer, der sich an den wunderbar gestalteten Comictableaus erfreuen kann und gleichzeitig durch den starken Kontrast dieser unwirklichen Visualisierung, der wirklichen Ereignisse, zum nachdenken angeregt wird.

 

So hat man eine Dokumentation noch nie gesehen. WALTZ WITH BASHIR zeigt Bilder, die sich ins Gedächtnis einbrennen, eine wahre Innovation in Sachen Filmaufbereitung, wenn auch sicher Inspiriert von, und dabei etwas weniger emotional, als der vergleichbare PERSEPOLIS, der aber wiederum durch seine kindlich-naiven Perspektiven und  Animationen, noch ferner dem tatsächlichen Geschehen agiert, als WALTZ WITH BASHIR. Ein Film der allein auf Grund seiner Gestaltung den Eintrittspreis rechtfertigt, die ehrlichen Meinungen und unverfälschten Schilderungen sowie der politisch brisante Kontext, sorgen für das Übrige…ein wichtiger Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Autor: André

House Bunny

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 16.11.2008 von André

„Bei uns in der Villa wollten wir auch immer eine Azteken-Party feiern, aber wir hatten nie eine Jungfrau zum opfern.“

 

Ist es nicht beruhigend zu wissen, dass ein junges Mädchen das nichts kann, aber gut aussieht, sich immer noch für den „Playboy“ ausziehen kann? Und das die Sache mit dem „gut aussehen“ heute bei Defizienten auch medizinische behandelt werden kann? Und das man, wenn man wie Shelly, eine Waise ist, auch ein zu Hause und noch wichtiger, eine Familie, in der Playboy Villa finden kann? Auch wenn Opi abends mal vorbeischaut und seinen schrumpeligen alten Wutz in Shellys saftige, rosa Mumu steckt??? Ist es da verwunderlich, dass Shelly sich selbst auf Ihr Äußeres reduziert? Dass Sie ein völlig gestörtes Verhältnis zur Sexualität hat? Dass Ihr größter Traum darin besteht, einmal als Folder in der Novemberausgabe des „Playboy“ zu landen? Oder dass Sie den Outsider-Girls der Studentenverbindung „Zeta“ beibringt, wie man sich als Wichsvorlage zurecht macht, um den Jungs zu gefallen??? 

 

Sagenhafte zwei Drittel seiner Laufzeit, feiert der Film HOUSE BUNNY den Playboy-Kult, schildert dass perverse Treiben in der Playboy Villa, als naiven Bikini-Partyspaß mit familiärem Touch und lässt dessen Protagonistin und wandelndes Klischee eines Playboy Bunnys, auf den College-Campus stöckeln, wo der Partyspaß gleich weitergeht. Hier bringt Sie einer Gruppe freakiger und nerdiger Mädels bei, wie man „Party macht“ und sich besonders nuttig rausputzt, um Interessenten für deren Studentenverbindung zu gewinnen.

 

Tatsächlich hatte ich für einen quälend langen Zeitraum den Eindruck, HOUSE BUNNY würde einfach nur die Botschaft „Der Schein definiert das Sein.“ vertreten und war mehr oder weniger entsetzt darüber, wie sehr sich der Film dabei auf ein Teenie Publikum einschießt, was man an den vielen Partyszenen, dem Hip-Hop-Sound und den dümmlich pubertären Gags festmachen kann – auf all das war ich ja gefasst und vorbereitet, aber so langsam machte sich bei mir schon Panik breit, wenn ich darüber nachdachte, wie wenig dieser Film (FSK 6) seiner Vorbildfunktion bewusst zu seinen scheint.

 

Das „Playboy“ hier ein Hauptsponsor war und deshalb keineswegs an einer differenzierten oder gar kritischen Darstellung seiner selbst interessiert ist, schien ja schon im Vorfeld offensichtlich, aber mit welcher Dreistigkeit hier sexuelle Kontexte als selbstverständlich angesehen, einfach verschwiegen oder verharmlost werden, um sie einem jungen Publikum als kultiges Phänomen und Partyspaß verkaufen zu können, würde mit Sicherheit so manchen Sittenwächter im Sechseck springen lassen.

 

Die niedrige Altersfreigabe und der Film selbst lassen jedoch die Schlussfolgerung zu, das hier eher harmlose Provokationen stattfinden, die – wie der ganze Film – nur oberflächlicher Natur sind und auf Grund ihrer naiven und fröhlichen Darstellungsform, lediglich bei einem aufgeklärten, älteren Publikum für unterschwellige Empörung Sorgen könnten. Von der Falschdarstellung bekommen die Kids ja gar nichts mit und da in HOUSE BUNNY eigentlich nur Partys gefeiert und keine Sexorgien veranstaltet werden und der Film am Ende doch noch die Kurve kriegt und nun die – eigentlich erwartete – Botschaft „Man beurteilt ein Buch nicht nach seinem Umschlag.“ auf die Fahne schreibt, gilt das Ganze als dümmlicher, harmlose Partyspaß für Teeniekids klar.

 

Das mittlerweile Playboy Bunnys anstelle von Barbie Puppen (NATÜRLICH BLOND, NATÜRLICH BLOND 2) verwendet werden müssen, um junge Mädels ins Kino zu locken, ist ein anderes, trauriges Phänomen, welches jeder Elternteil von heute selbst zu verantworten hat.

 

Oh, und dann wollt ich noch Anna Faris erwähnen, die sich in der Hauptrolle des  naiven Bunny wirklich für keinen noch so peinlichen Gag, dümmlichen Dialog oder lächerliches Outfit zu schade ist und sich auch nicht dafür zu schämen braucht, weil sie die einzige ist, die mich in dieser Komödie diverse Male schmunzeln ließ.  

 

Autor: André

Can we? “YES WE CAN!!!”

Abgelegt unter: Allgemein am 05.11.2008 von André

“If we were Americans, of course we would have vote for “change”. Congratulations President Barack Obama.”

Sven/André

bald im Kino: FANBOYS

Abgelegt unter: Filme am 04.11.2008 von André

Es gibt erwachsene Menschen, die sich auf einem leeren Parkplatz versammeln, die Augen schließen und gemeinsam die Korridore der Enterprise entlang spazieren. Es versteht sich von selbst, dass sie jeden Quadratzentimeter des gigantischen Raumschiffs blind beschreiben können. Und es gibt erwachsene Menschen, die über 2ooo$ für einen maßangefertigten Stormtropper-Kampfanzug ausgeben und im Detail die Anfertigung und Funktion eines Lichtschwerts studiert haben. Selbstverständlich sind sie auch in der Lage, ein solches zu führen, da sie gemeinsam, stundenlang, den Umgang mit dieser – eleganten Waffe aus zivilisierteren Tagen – geübt haben.

 

Solche Menschen werden u.a. als Fanboys bezeichnet und dieser Film ist ihnen gewidmet…Möge die Macht mit ihnen sein. ;)

 

FANBOYS startet in den Staaten am 6.Feb. 2009 ein Dt.Starttermin ist leider unbekannt.

 

Autor: André  

 

NEUER Potter-Trailer…das Warten geht weiter

Abgelegt unter: Filme am 03.11.2008 von André

 

Als Balsam für die Fans hat Warnerbros. einen neuen knackigen Potter-Trailer mit vielen neuen Szenen rausgehauen. Sieht sehr düster und gewohnt gut aus…und macht mich persönlich noch stinkiger, dass ich den Streifen erst nächsten Juli sehen kann *grummel* 

HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ läuft bei uns ab 16.Juli 2009


HD Trailer hier…

 

Autor: André

KINO im November

Abgelegt unter: Kinostarts am 03.11.2008 von André

007 EIN QUANTUM TROST ab 6.Nov

Bond jagt die Drahtzieher, die hinter der Erpressung und Ermordung seiner geliebten Vesper stecken und legt sich mit einer der mächtigsten Verbrechensorganisation der Welt an…

Keine Frage, der neue Bond ist das absolute Kinohighlight dieses Herbstes. Daniel Craig schlüpft erneut in den Smoking des Superargenten und wird es im 22sten Bondabenteuer mal wieder auf aufwändigste, edelste und stilvollste Weise, mächtig krachen lassen…absoluter Anschaubefehl.

WALTZ WITH BASHIR ab 6.Nov

Ein Israeli blickt zurück auf die Zeit als er im jungen Alter im Libanon stationiert war und reflektiert erneut den Wahnsinn, Horror und die Sinnlosigkeit des Krieges…

Das besondere an dieser autobiographischen Dokumentation ist ihr visueller Stil. Dieser wurde nämlich, nach dem Vorbild von A SCANNER DARKLY und PERSEPOLIS, im klassischen Comiclook umgesetzt und animiert. Auf diese Weise sollen absolut stimmige und surreale Bilder des Libanonkonflikts entstanden sein, die sehr persönlich und emotional wirken sollen. Der Film von Regisseur Ari Folman gehörte zu den diesjährigen Publikumslieblingen beim Festival de Cannes…mit Sicherheit ein außergewöhnliches Filmerlebnis.

MAX PAYNE ab 20.Nov

Der Hardliner-Cop Max Payne ermittelt gegen die Vertreiber einer neuen Szenedroge und kommt der mysteriösen Ermordung seiner Familie auf die Spur. Er sinnt auf Rache…

Das gleichnamige Videospiel im Noirstil war auf Grund seiner dichten Story, stimmigen Atmosphäre und den außergewöhnlich komplexen Charakteren sowie der knallharten und spektakulären Actionsequenzen ein absoluter Renner. Diese Vorlage sollte es also nicht allzu schwer haben auch als düster/cool inszenierter Actionthriller zu funktionieren. Oscar Nomine Mark Walberg bekommt zumindest die Gelegenheit seinen zuletzt eher peinlichen Mysteryauftritt wieder gut zu machen und die Verfilmung des düsteren Racheshooters könnte ein echter Überraschungshit werden…Kinoevent für Actionliebhaber und Spielefans.

NEW YORK FÜR ANFÄNGER ab 27.Nov

Ein britische Schnüffeljournalist träumt vom ganz großen Durchbruch, die Chance dazu erhält er, als das New Yorker Szenemagazin Sharps bei ihm anfragt…  

Zugegeben, eigentlich könnte man diese Komödie auch ignorieren, wäre da nicht die ansprechende Besetzung mit Simon Pegg, Kirsten Dunst, Mr. Jeff „The Dude“ Bridges und Hollywoods aktuell geilster Vorzeigenutte Megan Fox. Dieses Ensemble ist zumindest mir ein Kinoticket wert, auch wenn die Konstellation aus bissiger Satire und Romantic/Comedy nicht so wirklich funktionieren soll und angeblich leider viel zu harmlos daherkommt, trotz Simon Pegg…dennoch vermutlich amüsanter Spaß für einen Kinoabend mit Freunden.


Autor: André