Kinostarts: 29.05.2008

Abgelegt unter: Im Kino, Kinostarts am 29.05.2008 von Sven

Das Beste kommt zum Schluss… Behauptete ich vergangene Woche noch, dass der Mai als Kinomonat gesehen, doch eher wenig gutes Material für den geneigten Cinephilen bereithalten würde, so revediere ich heute meine Aussage, denn…

Kurz vor knapp werden uns nach den eher mässigen bis durchschnittlichen Blockbustern “Iron Man” und “Indiana Jones IV”, welche wohl jeder als DIE Titel dieses Monats eingeschätzt hat, doch noch ein paar Leckerbissen vorgeworfen, welche allerdings überwiegend eher arthousiger Natur zu seien scheinen…

via: filmz
Autor: Sven

Witchblade – Teaser Poster & Website!

Abgelegt unter: Strandgut am 27.05.2008 von Sven

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2009, Baby! Und hier gehts zur offiziellen Website!

via: F5 – Fünf Filmfreunde 
Autor: Sven 

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 26.05.2008 von André

„mich hat ein Skorpion gebissen.“
„war er groß?“
„riesig.“
„gut.“

Die Filmgeschichte kennt nur einen wahren Abenteurer, daran konnten bisweilen weder Mumien noch sexy Grabräuberinnen, Geheimnisse von Tempelrittern oder goldene Bücher etwas ändern und darum muss nun Dr. Henry Jones Junior – nachdem er sich vor fast 20 Jahren auf den letzten Kreuzzug begab – noch einmal zu Hut und Peitsche greifen um dem Kinopublikum ein echtes Abenteuer zu liefern.

Als die Sonne denn signifikanten Schatten an die Jeeptür warf und dazu die bekannte Fanfare von John Williams ertönte, da bekam ich tatsächlich für einen Moment Gänsehaut. Da ist er wieder – Indy – älter sieht er aus, grauer, mehr Falten aber er ist es: Indiana Jones in einem neuen großen Abenteuer …das Königreich des Kristallschädels – was für ein scheiß Titel – aber egal. Harrison Ford macht eine gute Figur, Indy ist auf ewig mit ihm verschmolzen, darüber kann auch Fords Rüstigkeit nicht hinwegtäuschen. Das Outfit sitzt, die Gesten auch und selbst in den Actionszenen kann Ford noch mächtig und – vor allem – glaubhaft, austeilen.

Die Geschichte wurde auf Grund von Fords Alter in die 50ger Jahre verlagert; die Nazis sind besiegt, dafür machen jetzt die Russen Stunk, außerdem bekommt Indy einen jungen Sidekick mit Rockabilly-Attitüde verpasst und muss sich mit Mühten Mythen um Roswell-Aliens auseinander setzten, naja…

Wenn man sich mit dem Alien-Kram – der eigentlich nicht wirklich zu Indy passt – gut stellt, geht das erste drittel des Films eigentlich in Ordnung – sieht man mal von ein paar peinlichen Gags mit animierten Erdhörnchen und der „Kühlschrank vs. Atombombe“ Aktion ab. Es gibt ein paar nette Anspielungen auf Indys frühere Abenteuer, Referenzen zu Lucas American Graffiti und halsbrecherische Verfolgungsjagden die Spaß machen. Nicht so lustig sind die vielen CGI unterstützten Effekte, die die Action oftmals überkochen lassen und so entweder peinlich, oder lächerlich wirken. Überhaupt hatten Spielberg und Lucas ja eigentlich Filmkunst der „alten Schule“ versprochen, doch scheinbar sind sie dann doch schwach geworden und bedienen sich leider viel zu oft der moderneren Action-Inszenierung, die natürlich arg im Widerspruch zu Indiana Jones steht und ganz klar aufs junge Publikum abzielt.

Darum natürlich auch Shia LeBeouf, der zwar – wie erst befürchtet – überhaupt nicht nervt, sondern eigentlich in seiner Rolle als junger Rebell Mutt Williams gefällt, aber eben auch oft das Zepter in die Hand nimmt und beinahe genauso oft austeilt wie Indy selbst – für Fans ist dies ein echter Dämpfer, ahnen sie doch, dass der junge Milchbubby denn geliebten Helden bald ablösen könnte. Schade ist auch, dass Cate Blanchett als Bösewicht viel zu wenig Raum bekommt um wahrhaft diabolisch zu wirken, ganz anders als ihre Vorgänger kann man sie nicht wirklich hassen oder um Indy bangen, wenn sie ihn – ca. alle 20min – gefangen nimmt und sein Leben bedroht. Der sonst brillante John Hurt ist als brabbelnder Kauz völlig verschenkt und auch Karen Allen die als Marion – Indys Flamme aus dem ersten Teil – wieder auftaucht ist bestenfalls gut gemeint; ihre Streitgespräche mit Indy wirken aufgesetzt und deren Liebe zu oberflächlich – beides lebt nur von der Sympathie des ersten Films und kann eigentlich gar nicht überzeugen.

Je weiter der Film voran schreitet, desto mehr Ärgernisse, Peinlichkeiten und Unnötigkeiten tauchen auf – Ich habe ernsthaft zweimal mit dem Gedanken gespielt einfach aufzustehen und den Saal zu verlassen, weil ich nicht weiter zuschauen wollte, wie Spielberg und Lucas den armen Indy demontieren – letztendlich bin ich doch sitzen geblieben – was nicht hätte sein müssen – denn spätestens im Königreich des Kristallschädels artet die Geschichte um Maya, Kalter Krieg und Aliens völlig aus und ist wohl am besten mit Ankes Worten zu beschreiben; „plemplem“.

Sicher ist Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein unterhaltsamer und aberwitziger Abenteuerfilm, nur leider eben auch eine völlig unnötige Fortsetzung der Indiana Jones-Reihe, die ihren Helden ursprünglich zur Filmlegende machte und ihm nun mit dieser Vorstellung viel mehr schadet als bereichert. Von mir aus können Spielberg und Lucas mit Shia machen was sie wollen, aber lasst mir Indy in Ruhe, der hat was Besseres verdient.

Autor: André

Kinostarts: 22.05.2008

Abgelegt unter: Im Kino, Kinostarts am 22.05.2008 von Sven

Der Mai hat anscheinend nur wenig lohnenswerte Ware im Gepäck.  Auch in dieser Woche beschränkt sich die Empfehlung unsererseits auf nur einen Film.

via: filmz
Autor: Sven

Just Desserts (Part Deux)

Abgelegt unter: Strandgut, WTF? am 21.05.2008 von Sven

Von den Machern des “Italian Spiderman“, welcher mittlerweile übrigens in Serie gegangen ist, kommt dieser äußerst surreale, schon fast Lynch-Artige Neo-Noir Kurzfilm, rund um eine Eiscremetorte, Jazz und Insektenmenschen die beim Klavierspielen keine Hose tragen.

Noch mehr Trash, Neuigkeiten rund um den Italian Spiderman, so wie einige “Productionsnotes” gibts auf der offiziellen Seite der “Alrugo“-Studios.

Autor: Sven

Conan Memories

Abgelegt unter: Strandgut am 20.05.2008 von Sven

Autor: Sven

Wall-E… In ECHT!

Abgelegt unter: Strandgut am 15.05.2008 von Sven


Wall-E Spotted in LA! from Blink on Vimeo.

Und Morgen dann bitte eine R2-Einheit mit integriertem HD-Beamer, eine T-X zum “plaudern” und einen HAL9000, der mich Abends in den Schlaf singt…

via: F5 – Fünf Filmfreunde
Autor: Sven

4 Coke Zero Mini-Games im Grindhouse-Style!

Abgelegt unter: Männer und ihre Spielzeuge, Strandgut am 14.05.2008 von Sven

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Chicks, Cars and Football!

Autor: Sven

Als die Bilder fliegen lernten

Abgelegt unter: Strandgut am 13.05.2008 von Sven

“Wer heute ins Kino geht, setzt sich einem Paradox aus. Auf der Leinwand läuft ein Film, der digital aufgenommen oder bearbeitet wurde, während hinter dem Rücken des Zuschauers eine antiquierte, 200 Kilogramm schwere Maschine rattert. Das Kino des frühen 21. Jahrhunderts bietet eine verblüffende Liaison zwischen der alten mechanischen und der neuen digitalen Welt: Eine Technologie des 19. Jahrhunderts gewährleistet, dass kilometerlange zusammengeklebte Streifen abrollen und an einem hellen Fenster vorbeiziehen. Gleichzeitig ist dies das letzte analoge Glied in einer weitgehend geschlossenen digitalen Bilderverwertungskette.”
(Tagesspiegel)

via: nerdcore
Autor: Sven

Speed Racer

Abgelegt unter: Dem Sven ihm seine Kritiken, Filme am 12.05.2008 von Sven

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Inhalt: Mit halsbrecherischem Tempo fegt er über die Piste, trickst die Konkurrenten aus, prescht vorbei und lässt sie Staub schlucken – Speed Racer (Emile Hirsch) ist der geborene Rennfahrer: Aggressiv vertraut er nur seinen Instinkten – vor allem kennt er keine Angst. Und er muss keinen Rivalen fürchten – mit einer Ausnahme: seinen Bruder, den legendären Rex Racer. Rex starb im Rennwagen – sein Vermächtnis ist das Vorbild, mit dem Speed sich messen muss.

Als mustergültiger Junior hält Speed treu zu dem Rennstall, den sein Vater Pops Racer (John Goodman) als Familienunternehmen leitet. Für Speed hat Pops den Boliden Mach 5 entwickelt. Als Speed ein sehr lukratives Angebot von Royalton Industries ausschlägt, bringt er nicht nur den cholerischen Firmenchef (Roger Allam) gegen sich auf, sondern entdeckt dabei auch ein spektakuläres Geheimnis: Bei den wichtigsten Rennen wird der Sieg von einer Hand voll skrupelloser Industrieller vorab ausgehandelt.

Nach ihrer Pfeife tanzen die Spitzenfahrer, um so die Profite zu maximieren. Falls Speed nicht zu Royalton wechselt, wird der dafür sorgen, dass der Mach 5 die Ziellinie nie mehr erreicht. (Pressetext: Warner)

Kritik: “W-T-F!? W-T-F in einen Granitblock für die Ewigkeit eingemeißelt!”. Das waren meine ersten Gedanken als ich den Trailer zu “Speed Racer” das erste mal erblickte. Meine Iris wurde binnen Sekunden meilenweit geweitet, bombadiert mit Pastellfarben, den blubbernden Freudengeräuschen eines albernen Affen und dem rasanten Hin- und Hergecutte zwischen futuristischen Rennboliden die sich gegenseitig von der Strecke stupsen, so das es nicht mehr schön war sondern vielmehr in meinem Hirn allmählich anfing zu schmerzen.

Alles, und damit meine ich wirklich jede einzelne verdammte Sekunde des Trailers, wirkte einfach so abartig unnormal, Krank und psychedelisch, so vollkommen jeder Regel wiedersprechend und einfach sowas von dermaßen auf “Dieses Teil wird 100% Trash und garantiert SO-WAS von floppen” ausgelegt… DAS musste ich mir einfach im Kino anschauen! Insbesondere wegen meiner perönlichen Neigung zu den beiden folgenden Personen:

Larry und Andy Wachowski! Zu zeiten des ersten “Matrix”-Films meine einzigen Götter, nach deren Vortsetzungen die Ausgeburt des personifizierten Bösen, direct from the Hell. Selten haben Menschen es geschafft in binnen so kurzer Zeit soviel Antisympathie in mir zu erzeugen, wie diese beiden Herren mit ihren “Matrix: Reloaded” und dem darauf folgendem “Matrix: Revolutions”. Und als ich den Trailer zu “Speed Racer” das erste Mal erblickte stellte sich mir auch gleichzeitig die unweigerliche Frage, warum gerade eben diese beiden Herren, die nach einem so großem kommerziellen Erfolg wie dem ihrer Matrix-Triologie, nachdem eben diesen beiden Herren auch damit nun sämtliche Türen in Hollywood offen standen, etwas DER-ARTIG abartige Dummes produzieren wie eben genannten “Speed Racer”?

Sind die beiden nun völlig durchgedreht? Haben Sie den Bezug zur Realität einfach gänzlich verloren? Vielleicht waren die hormonellen Eingriffe von Larry bzw. nun ja “Lana” Wachowski ja irgendein Zeichen dafür? Wer weiß…

Fakt ist jedoch: Ich erwartete von “Speed Racer” einiges, nur eben nicht, dass es ein guter Film wird! Ich erwartete von “Speed Racer” eigentlich sogar genau das, was der Trailer mich nunmal auch vermuten ließ! Ein wirres und zusammenhangsloses Farbspektakel ohne jeglichen Sinn und Verstand mit flachen Gags und psychedelischen Set-Up. Vielleicht noch hier und da ein kleines fettes Kind was mit nem verkleideten Affen einfach mal lauthals “Wohooo” herausbrüllt oder die rausgestreckte Zunge in die Kamera reinhält…

Doch, “Speed Racer”, weiß sogar zu überraschen! Und das sage ich jetzt hier nicht nur weil es sowieso ein garantierter kommerzieller Flop sowohl in den USA als auch in Europa wird, oder mir ein Mitarbeiter von Warner Bros. vielleicht gerade genau in diesem Moment eine geladenen Pistole an die Schläfe hält, sondern weil es sogar irritierenderweise auch noch stimmt.

Klar ist “Speed Racer” kein Meilenstein und auch kein Film den man unbedingt gesehen haben sollte, aber er weiß zumindest zu unterhalten, und das nicht nur allein aufgrund seiner Optik oder seines streckenweise recht debilen und kindischen Humors. Und natürlich ist “Speed Racer” auch durch und durch Kitsch, Overdressed und Klischeebeladen, und natürlich sind die Figuren realtiv simpel und die Handlung mehr als vorraussehbar, aber denoch gibt es einiges an “Speed Racer” weshalb es sich lohnen würde, ihn sich anzuschauen.

“Speed Racer” ist zunächst einmal wirklich hervorragend technisch umgesetzt und selbst ein geschultes Auge erkennt in den knapp 130 Minuten Film, keinen einzigen CG-Fehler. Die Schnitte, Bewegungen und Animationen laufen zu 99,99% rund und flüssig ineinander ein, so dass man nicht ständig aus dem Geschehen geworfen wird, bloss weil die Beleuchtung in der Blue-Screen miserabel war oder der Animator mit der Maus verrutscht ist.

Obendrein kann der Film, obwohl man ihn fast durchgängig die Auslegung auf eine kindlichen Zielgruppen alá “Cartoon Network” oder “Nickelodeon” anmerkt, sogar storytechnisch die etwas reiferen Kinogänger unterhalten. Verständlich muss dabei allerdings bleiben, dass dies vielmehr auf emotianalem Wege versucht wird, als durch z.B. aufwändig tiefgängige, oder gar komplexe Charaktere. Die Figuren mögen zwar alle auf Reißbrettniveau gezeichnet sein, vermögen es allerdings dennoch, zumindest dank der starken Schauspieler dahinter (John Goodman, Susan Sarandon), einige tiefere Momente auf der Leinwand zu erzeugen.

Wenn wir etwa z.B. die Streitigkeiten zwischen Rex Racer und seinem Vater beobachten dürfen, wird dies sogar wirklich einfühlsam den Zuschauer nähergebracht. Das sind die wirklich gelungenen Momente in “Speed Racer”, neben den einfach achterbahnartigen Sequenzen in den unterschiedlichen Rennen, welche auf reiner Effektbasis das Hirn des vor allem jüngeren Zuschauers stimulieren sollen.

Für mich ist “Speed Racer” eine Art “Mini-Blockbuster”, welcher wohl auch einfach versucht, alle Zielgruppen gleichzeitig zu begeistert und schlichtweg durchtränkt ist mit Ideen und Kreativität. Und hierbei liegen auch schon seine wirklichen Schwachpunkte, und nicht wie von mir zunächst vermutet in der eigentlichen Story.

Ein gewaltiges Manko des Film, aber auch gleichzeitig wohl eines seiner größten Vorteile, ist, dass Larry und Andy Wachowski sich anscheinend sehr wohl um die Belanglosigkeit der Geschichte bewusst waren, somit zwar auch erst garnicht versuchten den Film auch nur anähernd ernster als nötig zu zeichnen, jedoch aber auch damit gleichzeitig etliches an hervorragender Intensität des Stoffes selbst vernichteten.

Durch den Versuch alle Altersgruppen zufrieden zu stellen werden einige wirklich gute und intensive Momente des Films schlichtweg versaut. Denn praktisch immer wenn man mal wieder wirklich die Characktere hervorheben will, ihnen Ernsthaftigkeit und Leben schenken will, taucht urplötzlich und aus dem Nichts heraus, dieses dämliche fette Kind mit seinem Affen auf und ruiniert erneut das Feeling der kompletten Szene.

Hey Larry/Lana und Andy: Klar müssen die Kids im Publikum auch unterhalten werden, aber biete verschiebt das doch in anderen Szenen, wie z.B. die der Autorennen, und lasst die wenigen intensiven Momente einfach unberührt. Für die Kids ist doch sowieso schon genügend Material vorhanden, da kann man den Erwachsenen doch auch mal ein wenig etwas bieten, ohne gleich Angst zu haben, das die 6-Jährigen im Saal einschlafen. Denn die, sind sowieso nach den Rennszenen erstaml für 3 Wochen komplett geflasht und hellwach…

Denn das zweite große Manko des Films ist einfach die schiere Überflutung durch Kreativität, welche geballt und gestaucht versucht wird komplett in die 130 Minuten hineinzuquetschen. Die Rennszenen sind wirklich genau jenes versprochene Abenteuer, eben jene im Trailer gezeigte Achterbahn- und Kirmesfahrt: Rasant, farbenfroh und erfrischend surreal inszeniert, doch auch einfach durch die schnelle Inszenierung, den rasanten Schnitt und die geballte Kreativität im Ablauf des einzelnen Rennens schlichtweg zu viel Input auf einmal für das menschliche Hirn.

Man muss sich wirklich anstrengen um alles mitverfolgen zu können, was dort gerade vor einem auf der Leinwand geschieht! Und dadurch dass die einzelnen Rennsequenzen auch noch so lang sind, aber die Story eben auch noch erzählt werden will, bietet man den Zuschauer praktisch im gesamten Film kaum Ruhepausen, in denen man das Gesehene sacken lassen könnte. Dies ist äußerst strapazierend und fordernd den Zuschschauer ungemein. Dabei hätte man es so einfach und um so viel besser lösen können, durch z.B. einfach kürzere Rennszenen und/oder weniger direct-storytelling in den Dialogen, dafür sogar auch gleichzeitig tieferen Chackteren.

Man sollte sich, bevor man sich “Speed Racer” komplett anschaut, unbedingt den Trailer zu Herzen nehmen, denn zwar bietet der Film einiges mehr als dort gezeigt, aber dennoch offenbart der kurze Clip die Ausgangsbasis äußerst deutlich. Sollte man sich dabei als Zuschauer allerdings eben nicht mit einer solch einfachen, straff erzählten und farbenfrohen Erzählart anfreunden können, und eben auch nicht mit der Tatsache einfach einen Film zu Gesicht zu bekommen, wo nunmal eher das Motto “Hirn Raus! Film Rein!” gefragt ist als irgendwas in Richtung “Oscar-Verdächtig”, so würde ich demjenigen abraten. Für alle anderen, die einfach nur mal wieder ein wenig Unterhaltung mit einigen netten Ideen dabei gebrauchen können ohne viel Tiefgang, denen sei dieser Film allemal gegönnt.

Fazit: “Speed Racer” ist wirklich genau das was der Titel verspricht! Ein Film wie geschaffen für die heutige YouTube-Generation und vollends auf… nunja eben “Speed” getrimmt. Er bietet viele interessante optische Ideen und Umsetzungen, einige wirklich nette emotionale Szenen und vor allem ein hohes Maß an Unterhaltung. Zwar muss man ihn nicht zwingend gesehen haben, aber wenn man dies dennoch will, so bitteschön noch unbedingt im Kino, da nur auf der großen Leinwand überhaupt erst das Geschehen richtig mitverfolgt werden und sich der psychedelische visuelle Stil entfalten kann.

Autor: Sven

The Witchblade

Abgelegt unter: Filme, Strandgut am 12.05.2008 von Sven

Holy Batman! Endlich mal wieder eine positive Nachricht aus Hollywood. Für 2009 ist eine Verfilmung der “Witchblade“-Comics vom amerikanischen Top Cow-Verlag als Kinofilm angesetzt!

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Neben der, ebenfalls von Top Cow bzw. in Deutschland dann unter Splitter/Infinity vertriebenen, “The Darkness“-Serie, den “E.V.E. – Proto Mecha”-Novels von TC und den vom Cliffhanger-Verlag gepublishten Serien, wie “Danger Girl” oder “Crimson”, waren die Storys um Detective Sara Pezzini und das mystische Artefakt der “Witchblade” in meiner Teenagerzeit eindeutig meine Lieblingscomics. Und die nun angekündigte Realverfilmung stellt für mich persönlich, nach dem “Punisher” von 2004, so etwas wie eine Art “Holy Grail” unter den Comicverfilmungen dar, auf die ich mich jetzt schon freu wie Hulle!

Da, zumindest laut dem offiziellen IMDB-Eintrag, Top Cow anscheinend mittlerweile auf den gleichen Zug wie die großen Vorbilder DC und Marvel springen will, und erstmal direkt eine eigene Produktionsfirma für die “The Witchbalde”-Verfilmung gegründet hat, könnte es sogar sein, dass wenn genannter Film in 2009 einen einigermassen akzeptablen Erfolg verbuchen kann, sich der Verlag… äh das Studio entscheidet irgendwann vielleicht sogar “The Darkness” auf die Leinwand zu bringen. FreuFreuFreu!

Es bleibt nun nur noch zu hoffen, dass der Film keinerlei Bezug hat zu der damaligen TV-Serie, welche hierzulande auch kurzzeitig auf RTL II lief aber allerdings ein vollkomenes Disaster für den geneigten Fan war. Die Hoffnungen liegen also ganz auf Michael Rymer der wohl die Regie bei dem Film übernehmen soll. Rymer zeichnet sich unter anderem verantwortlich für die neuen “Battlestar Galactica“-Folgen, so wie den eher unspektakulären, aber vom visuellen Stil zumindest gelungenen “Queen of the Damned” mit der mittlerweile ja verstobenen R’n'B-Sängerin Aaliyah in der Hauptrolle.

via: F5 – Fünf Filmfreunde
Autor: Sven

NEUER TRAILER: The Dark Knight

Abgelegt unter: Filme am 12.05.2008 von André

und dazu das aktuellste – kick ass – Poster ;)

Zum HD-Trailer geht’s hier…

Autor: André

Dame you George!!!

Abgelegt unter: Filme am 12.05.2008 von André

 

Dies ist das offizielle Kinoplakat zu Star Wars: The Clone Wars (U.S. start: 15 Aug.). Der Film bildet den Piloten zur geplanten Animationsserie – die voraussichtlich im Herbst im U.S.-TV anläuft – auch Hierzulande kommt der Clone Wars in die Kinos – Trailer laufen bereits im Vorprogramm von Speed-Racer – kleine Geek-Info am Rande: Der Film wird von Warner und nicht wie üblich von 20th Century vertrieben.

Gib mir den Rest! »

Fuck YOU, Hollywood!!!

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn..., Filme am 07.05.2008 von Sven

Ich bin weiß Gott wirklich strapazierfähig, aber DAS geht jetzt echt zu weit!

Autor: Sven

Karate, Küsse, Blonde Katzen

Abgelegt unter: Strandgut, WTF? am 06.05.2008 von Sven

“Nach diesem Film gönnen Sie ihrer Frau freiwillig ein Vorspiel”

via: nerdcore
Autor: Sven

[edit] Zwar nur ein Fake, aber trotzdem nett.

via: nerdcore