Die Zehn coolsten…

Abgelegt unter: Männer und ihre Spielzeuge am 30.09.2007 von André

In Sachen Männer und ihre Spielzeuge fällt mir ja vieles ein: Autos, Weiber, Bier aber um das ganze mehr ans Topic Film zu klammern, kam mir spontan ein Ranking in den Sinn, also präsentiere ich an dieser Stelle meine persönliche Auswahl der Zehn coolsten Filmwaffen aller Zeiten.

Platz 10: Rambos Kampfmesser
Wenn schon ein Messer, dann bitte dieses. Säge und Schlitzwerkzeug in einem, dazu noch groß genug um bequem damit einen Baum fällen zu können. Der Griff lässt sich abschrauben, drin ist ein Kompass, Streichhölzer sowie Nadel und Pfaden zum Wunden nähen. Notfalls währe sogar noch Platz für zwei Schmerzpillchen aber ein echter Rambo braucht son scheiß natürlich nicht. Schweizer Taschenmesser is was für Pussy’s, echte Kerle haben ein Rambo Messer, das ultimative Survival Gimik für die Wildnis.

Platz 9: Blades Samuraischwert

Samuraischwerter an sich sind ja schon cool und absolut unverzichtbar für jeden guten Martial Arts Film. Was Blades Schwert aber ganz nach vorne bringt, ist seine integrierte Kindersicherung im Griff. Unbefugte User wissen nämlich nicht mit welchem Kniff die abzustellen ist und büßen dadurch nach ca. 5 Sekunden ihre Führungshand ein, dafür sorgen kleine fetzige Messerklingen die aus dem Griff hervorschnellen. Autsch!!!

Platz 8: Der Wurfstern des Pedator

Wie ein Fächer auszuklappen ist dieses Wurfgeschoss absolut tödlich, dafür sorgen die feingeschliffenen Messerklingen rundherum. Das Teil ist nicht nur cool sondern auch praktisch, denn zusammengefaltet passt es in jede Hosentasche.

Platz 7: Die Zirpende Grille der Men in Black

Zugegeben optisch kein Highlight; sieht aus wie ein Taschenrevolver mit Nadelaufsatz, dafür hat das Miniding aber ordentlich Wumms im Gebläse. Das Teil reißt mannshohe Löcher in jedwedes Hindernis. Etwas unpraktisch; der Rückstoß haut einen regelmäßig von den Beinen, dafür dürfte nach einem Schuss vom Gegenüber relativ wenig übrig sein. Nicht die Größe machts sondern die Technik.

Platz 6: Rambos Kampfbogen

Ja ich weis, Rambo die zweite aber wenn der Typ was kann, dann mit geilen Waffen viele Menschen wegmurksen. Rambos Flitzebogen sieht schon mal mächtig cool aus und bringt Pfeile mit geringstem Kraftaufwand auf Porschetempo. Scheiß auf Legolas Zielkünste, bei Rambo reicht die ungefähre Zielrichtung und schon gibt‘s dank Explosivpfeilen ein großes Feuerwerk. NICE!!!

Platz 5: Das ImpulsGewehr aus Minority Report

Das Teil sieht futuristisch aber komisch aus, richtig geil ist der Umgang mit dem Ding. Bevor es nämlich feuert muss man erstmal uhrig damit rumfuchteln, sieht cool aus, erfordert aber ein wenig Übung. Bei richtiger Anwendung wird man mit einem Impulsschuß belohnt, einem konzentrierten Luftstoß der einen aus den Socken haut aber nicht umbringt. Die Waffe für den Pazifisten in dir, mit Ökosigel.

Platz 4: Die Railgun aus Eraser

Mit dem Gewehr beneidet dich jeder Profikiller. Es feuert Alluminiumgeschosse mit beinahe Lichtgeschwindigkeit ab, dadurch kann man bequem durch jede Häuserwand ballern und muss nicht drauf warten, dass das Ziel ausm Fenster lugt. Das X-Ray Zielobjektiv mit Zoom und allem Schnickschnack, verschafft einem dabei den nötigen Durchblick, wahlweise ließen sich damit auch Knochenbrüche diagnostizieren, spart man die lästige Praxisgebühr.

Platz 3: Der LawgiverOne aus Jugde Dredd

Eine Wahnsinns Knarre, sie besitzt Wechselmunition samt strategischer Feuerprogrammierung die man durch Stimmaktivierung aufrufen kann. So reagiert die Waffe im Gefecht auf Befehle wie Einzel-, Sperr- und Dauerfeuer, mein persönlicher Favorit; der Doppel Wummer. Desweiteren lässt sich die Waffe nur durch bestätigten DNA-Code ihres Besitzers abfeuern, was die Nutzung durch andere quasi unmöglich macht. Savety First.

Platz 2: Das ZF1 aus Das fünfte Element

Dieses spacige Allzweck-Gerät ist sozusagen das Schweizer Taschenmesser der Schusswaffen. Zugeklappt erinnert es ein wenig an eine Erdnuss, dafür ist es relativ kompakt, leicht und durch keinerlei Detektoren zu orten. Per Fernbedienung lässt es sich aktivieren und offenbart ein ganzes Arsenal an Schusswaffen: Pfeil-Werfer, Netz-Werfer, Raketen-Werfer, Flammen-Werfer sowie eine Frostkanone. Natürlich kann es auch Kugeln abfeuern, mit der Replay-Taste (eine Zorg Erfindung) lassen sich nach nur einem Schuss alle nachfolgenden Schüsse ins selbe Ziel navigieren, auf Knopfdruck, ohne nochmal zu zielen, ich meine wie geil ist das denn?! Die ultimative Knarre zum kompensieren sämtlicher Komplexe.

Platz 1: Das Lichtschwert

Es wurde tausendfach erwähnt und ich kann mich nur anschließen „Es gibt nichts geileres als ein Lichtschwert.“ Jeder und ich meine Jeder Kerl der Star Wars gesehen hat, will so ein Teil haben. Es ist handlich, leicht, klein und aus Metall, auf Knopfdruck erscheint dann die Macht des Lichtes mit ihren unverwechselbaren Sound. Das Ding gleitet durch ALLES, nichts kann es aufhalten, dazu pariert es andere Laser und theoretisch natürlich auch Kugeln. Am eindrucksvollsten ist aber die Optik des Lichtschwert, sein Besitzer hat es sich i.d.R. selbst konstruiert und so schon dem Griff einen individuellen Look verpasst, auch die Farbe der Lichtklinge lässt sich bestimmen (im Film: blau, grün, rot, für Sam Jackson ausnahmsweise: violett), hier lässt sich theoretisch das gesamte Farbspektrum des Regenbogens verwenden. Das Handling der Waffe ist allerdings kompliziert, bei wem die Macht nicht wirksam ist, der sollte beim rumfuchteln mächtig aufpassen, dass er sich nicht versehentlich ein Bein abtrennt, wie gesagt: gleitet durch alles als währe es Butter. Technik die begeistert.

Autor: André

Och Menno…

Abgelegt unter: Allgemein, Der tägliche Wahnsinn... am 28.09.2007 von Sven

Würde ja auch gerne mal wieder längere Texte posten, allerdings hat sich unser Internet nen Kopfschuss verpasst und wird wohl die nächsten Tage brach liegen. Frühstens in 2 Wochen werde ich wieder vernetzt sein! Bis dahin müsst ihr euch wohl eher mit kürzeren und sporadischen Beiträgen welche ich von Lißas Headquarter aus für euch tippen werde , so wie diesen hier, begnügen! Oder mit Andrés Ergüssen! 

Autor: Sven

Zimmer 1408

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 22.09.2007 von André

„Das ist ein verdammt mieses Zimmer“ auch dieser letzte, zugegeben recht plumpe Versuch des Hotel Managers Olin (Samuel L. Jackson) kann den Hobbyzyniker und zweitklassigen Sachbuchautor Mike Enslin (John Cusack) nicht davon abhalten eine Nacht im Zimmer 1408 des Dolphin Hotels in New York City zu verbringen. 56 Menschen kamen seit der Existenz des Hotels in diesem Zimmer auf unterschiedlichste Art und Weise zu Tode. Die offensichtlich düstere Aura des Zimmers bezweifelt Enslin jedoch stark, da er bereits seit Jahren durch die Staaten reißt und seine Nächte ausschließlich in dererlei sagenumwobenen Gruselkabinetten verbringt, immer auf der Suche nach übernatürlichen Phänomenen. Der große Thrill blieb jedoch bis dato aus und so checkt Enslin auch diesmal mit viel Misstrauen im Dolphin Hotel ein und betritt jenes Zimmer, in dem niemand länger als eine Stunde überlebte, reichlich unbeeindruckt. Doch schon bald beginnt die unheimliche Aura des Zimmers auch auf seine Psyche einzuwirken…

Was passiert mit den Menschen in diesem Zimmer? Was ist es, dass sie schließlich in den Tod treibt? Wird Mike Enslin langsam verrückt oder ist das Zimmer tatsächlich sowas wie die Pforte zur Hölle? All diese Fragen lässt Regisseur Mikael Häfström über die gesamten 104min Filmlänge im Raum schweben und wartet mit der Auflösung bis zur allerletzten Minute ab. Dafür bietet er immer wieder Hinweise und auch Finten für mögliche Lösungen an und verursacht so beim Zuschauer ein unterhaltsames und zuweilen auch spaßiges Rätselraten.

Das die Spannung und Aufmerksamkeit des Zuschauers über so weite Strecken gehalten werden kann, ist vor allem John Cusack zu verdanken. Der charismatische Darsteller schafft es geradezu spielend einfach die Sympathie des Publikums zu gewinnen und überzeugt ebenso als vom guten Glauben verlassener Zyniker, wie auch als verzweifelt gequälte Seele oder in Momenten der Wut und des manischen Wahnsinns, voll und ganz.

Zu begrüßen ist auch die Art und Weise mit der Häfström sein Publikum ins Gruseln versetzt. Zimmer 1408 setzt vor allem auf seine Atmosphäre geladenen Bilder die in besonders Stille Sequenzen erzeugt werden. Die unheimliche Ruhe wird dann immer wieder durch klassische Schockmomente unterbrochen. Diese Methode ist ebenso einfach wie effektiv und eine willkommene Abwechslung im sonst so makaberen und sinnentleerten Folter und Mätzelgetümmel aktueller Horrorstreifen. Wer sich also auf die Stimmung des Films und dessen Protagonisten einlässt, dem wird Psychohorror vom Feinsten garantiert, wer aber nur noch von exzessiven Splatterorgien mit literweise Blut geschockt werden kann, denn wird auch ein gut gemachter, Atmosphäre geladener Horrorthriller wie Zimmer 1408 nicht vom Hocker reißen.

Fazit: Zimmer 1408 ist ein gut gemachter Horrorthriller mit tollen Bildern und einem großartigen John Cusack, dem es gelingt auch ohne Schlachtplatte für Gänsehaut zu sorgen.

Autor: André

The Good German

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 22.09.2007 von André

Ach ja, die 30er und 40er Jahre wahren eine Prestige trächtige Zeit. Auch im Film prägte sie einen besonderen Stil und archetypische Charaktere die auch heute noch in vielen Filmen Verwendung finden. Film Noir ist eine weit verbreitete Filmkunst die auch vom heutigen Kinopublikum geschätzt wird. Es ist also nicht verwunderlich, dass Regisseur Steven Soderbergh sich in seinem Film The Good German mit allen Mitteln dieser Kunst widmet.

Mit allen Mitteln, damit ist nicht etwa nur die Ausstattung, Kostüme, Sets ect. oder die Charaktere, verschrobener Einzelgänger, zwielichtiger Mittelsmann, Femme Fatal usw. gemeint, sondern vor allem auch die technischen Mittel mit dehnen die Filme der 30er und 40er Jahre entstanden. Kameras mit verstellbaren Objektiven, projizierte Filmhintergründe, Reißschwenks für Szenenwechsel sowie natürlich das damals typische 5:3 Format. Auch im Szenenaufbau, Setdesign sowie Einstellungen und Filmmusik steht The Good German seinen Vorbildern alla Casablanca in nichts nach, selbst die Art und Weise des Schauspiels der damaligen Darsteller, die Dramaturgie und ihre Gestiken wurden sehr konsequent übernommen. Hier liegt wohl auch der Hacken des Ganzen, denn die größte Stärke des Films ist scheinbar auch seine größte Schwäche. Denn so lobenswert und optisch Anspruchsvoll dieses Filmexperiment auch ist, es bleibt lediglich eine Imitation, eine Simulation, eine Kopie dessen was einst groß war und heute klassisch ist, mehr nicht.
Soderberghs Film ist eine leere Hülle ohne Eigengewicht, eine blasse Hommage an große Filme sowie deren Darsteller und Macher, als Zuschauer drängt sich einem immer die Frage auf; Warum sich diese perfekte Kopie ansehen, wenn man doch auch die echten Klassiker gucken könnte? Was für einen Sinn, vielleicht abgesehen von der Erfahrung und Herausforderung ihn wie einst üblich zu inszenieren, hat dieser Film? Für den Zuschauer jedenfalls keinen, denn leider ist die Geschichte, ein Politkrimi im Nachkriegs-Deutschland der 40er Jahre auch zu wenig spannend und vorhersehbar obwohl sie zahlreiche Wendungen enthält und eine ernüchternde Wahrheit über die Nachkriegspolitik des zweiten Weltkriegs offen legt.

Die fehlende Spannung ist vor allem dem Wechsel der perspektivischen Erzählweise zu verdanken. Dadurch bekommt der Zuschauer einen zu umfassenden Überblick der Gesamtsituation und ist dadurch den wechselnden Protagonisten Tully (Tobey Maguire) Cap. Jake Geismar (George Clooney) und schließlich auch Lena Brandt (Cate Blanchett) oft überlegen, weis mehr als sie selbst und kann so kommende Plotauflösungen vorhersehen. Diese Erzählweise ist im Übrigen untypisch für Noir, wo man meistens in klassischen Kriminalgeschichten ausschließlich dem Ermittler, hier Cap. Jake Geismar, folgen würde. Besonders der Rolle dieses Helden, gespielt von George Clooney, tut das nicht gut. Seine Figur bleibt blass und ahnungslos, zuweilen geradezu naiv obwohl Clooney das nötige Potenzial eines Noir-Helden besitzt, kann er es nie zur Geltung bringen. Nur Cate Blanchett beweist einmal mehr wie begnadet sie als Schauspielerin ist. Zurückhaltend, präsent, verletzlich dann wieder stark, ihr Spiel ist durchweg facettenreich und eindringlich aber das wars dann auch schon mit packendem Schauspiel.

Fazit: The Good German ist eine technisch und optisch perfekte Kopie eines Noir-Klassikers, nicht mehr und nicht weniger. Lieber nochmal Casablanca gucken.

Autor: André

Frauen regieren die Welt?!

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn... am 16.09.2007 von André

In Zukunft hat Mann ausgedient. Zumindest wenn man den aktuellen Studien Glauben schenkt, diese besagen nämlich, dass in nur knapp 150 Jahren die Gattung Mann völlig überflüssig geworden ist. „Au Backe!!!“ Denkt sich da der Mann zu Recht und fragt sich was hat er nur falsch gemacht? Nun das liegt wohl zum Teil daran, dass der Herr von Welt gesetzter geworden ist. Die ganze Welt ist auf Komfort und Kommerz getrimmt, so weit so gut aber Jäger und Sammler werden in einer solchen Gesellschaft nicht mehr benötigt, denn Fleisch gibt es im Supermarkt um die Ecke und Geld bzw. Einkommen bezieht sich heutzutage nicht mehr nur allein auf den Herrn des Hauses.

Das haben wir Männer übrigens der Gleichberechtigung zu verdanken, seit Frauen nämlich lesen und schreiben lernen dürfen und nahezu jeden Beruf erlernen, ist das vermeintlich schwache Geschlecht auf dem Vormarsch. Nicht nur das sie sämtliche Monopole des Mannes infiltrieren, nein es sind vor allem ihre Natur gegebenen Attribute, die sie in der heutigen Gesellschaft uns Männern gegenüber deutlich überlegen machen und nein meine Herren ich meine nicht dicke Hupen und knackige Ärsche.
Die Rede ist von sozialer Kompetenz, Einfühlungsvermögen, psychischer Belastbarkeit, Organisationstalent, Engagement sowie natürlich zertifizierte Fachkenntnis und gute Schulnoten, da fängt es nämlich heutzutage schon an. Über die Hälfte aller Abiturienten und Hochschulabsolventen sind heutzutage weiblich, wobei sie auch noch die besseren Durchschnittsnoten erzielen. Während sich ihre männlichen Altersgenossen auf Bier, Fußball, Autos und Pornos beschränken, sowie den exzessiven Konsum berauschender Kräuter durch Innerlation, schmieden die jungen Damen bereits feste karriereorientierte Pläne und teilen sich ihre zukünftige Macht untereinander auf.

Das seit Jahrtausenden bestehende Patriarchat steht also auf äußerst wackeligen Füßen, okay noch sind die DAX dotierten Wirtschaftsmächte in festen Männerhänden, doch an der Spitze unserer Regierung steht, oh Wunder, eine Bundeskanzlerin und auch das nächste Präsidentenamt der USA hat gute Chancen von einer weiblichen Amtsträgerin besetzt zu werden. Dies ist prinzipiell gesehen natürlich keine schlechte Sache, zumal auch ich als männlicher Artgenosse für absolute Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion und sexueller Orientierung bin. Aber meine Herren, ich möchte doch zur Vorsicht mahnen. Angesichts der momentanen Lage sowie der Zukunftsprognosen fürchte ich, stehen uns harte Zeiten bevor, denn bei aller Sympathie für das schwache Geschlecht, sollten wir zumindest nicht vergessen Schritt zu halten mit den Damen der Schöpfung, sonst enden wir in Zukunft als bessere Packesel und Spinnentöter und das auch nur so lange, bis der erste I-Robot entwickelt wird, der uns selbst diese Arbeiten streitig macht.

Autor: André

Sommerloch ade!!!

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn... am 16.09.2007 von André

Letzte Woche liefen sie alle wieder an, meine geliebten TV-Serien: CSI, CSI-NY, Dr. House, Monk und Desperate Housewives. Fehlt nur noch die siebte und leider auch letzte Staffel der Gilmore Girls. Die drei Monate Sommerpause sind ja fernsehtechnisch gesehen eine enorm grausame Zeit, denn immer wenn einem die liebsten Serien genommen werden, wird einem bewusst wie geradezu unvorstellbar Scheiße sich das restliche deutsche Fernsehprogramm gestaltet.

Ehemalige Alleinunterhalter wie VIVA oder MTV kann man direkt getrost in die Tonne kloppen, denn außer Werbung der neuen Handyexkremente läuft dort schon mal gar nichts. RTL war ja schon immer irgendwie Asi und bestätigt das auch fortwährend, dank solch Gehirnkrebs verursachender Konzepte wie Entern oder Kentern, die Top 10…irgendwas, upps! Die Pannenshow und natürlich DSDS von den Gerichtsshows und Soaps mal ganz abgesehen.

Die allerletzte Hirnzelle bringt aber eindeutig PRO7 zum platzen, ganz einfach schon aus dem Grund, weil der Sender kontinuierlich mit jedem Jahr ein bisschen mehr abbaut. Zum kotzen bringen einen ja schon diese penetrant, lächerlichen und in ihrer prahlerischen Art, völlig selbstüberschätzten PRO7 Star-Force Spots, bei dehnen alles was irgendwie Einschaltquoten bringt vor die Kamera gezerrt wird und krampfhaft versucht witzig zu sein. Ob Christoph Maria Herbst, Stefan Raab, Elton, Bully, Oliver Pocher, Thomas Hermanns oder PRO7s vorzeige Nutte Sonja Kraus, die Dinger schreien alle „wir sind ja so geil!!!“ die Frage ist nur wo? Die sogenannten News und Lifestyle Magazine sam und taff sind zum reißerischen Kleingeisterniveau einer Bild-Zeitung verkommen, wenn sie nicht grade die Sendezeit mit Fashiontrends, Beautytipps sowie Flirt und Dating-Aktionen oder Shopping auffüllen. Galileo ist das Exkrement einer Wissenschaftssendung, das weis jeder der mal Quarks & Co oder irgendeinen Beitrag im Öffentlich-Rechtlichen gesehen hat und bitte warum? WARUM??? Sollte ich mir Gülcans Traumhochzeit in acht, jawohl ACHT, hirnverbrannten Teilen rein ziehen, von dehnen einer beschießener ist als der andere. Und sollte es mich wirklich einmal interessieren wie aufgebrezelte Medienschlampen (Models) irgendwelche Heavy Metal Fans (Freaks) zu discotauglichen Metroschwuchteln um stylen (Das Model und der Freak) dürft ihr mich getrost einweisen lassen.

Um noch sowas wie einen Hauch von Seriosität zu vermitteln gibt PRO7 seiner Newstime sagenhafte fünf Minuten pro Tag um schnell die aktuellen Ereignisse anzureißen, zum Vergleich: die ARD lässt sich i.d.R. mehr Zeit fürs Wetter, wer also auf richtige Nachrichten steht sollte um 20uhr die tagesschau gucken. „we love to entertain you“ von wegen, da läuft man ja lieber zum Öffentlich-Rechtlichen über, denn da gibt’s größtenteils objektive Berichterstattung und ungeschnittenen Filme i.d.R. ohne Werbeunterbrechung und man hat nicht den Eindruck, das Fernsehen sei eine einzige Kommerzlandschaft für zwölfjährige. Zwar schwingt bei den Öffentlich-Rechtlichen immer eine leicht spießig-konservative Atmo mit (in Fachkreisen auch Kompetenz genannt), aber das ist allemal besser als der mit Werbung zugespachtelte Bauklötzchenscheiß der privaten Sender.

Autor: André

Bahnhofstristes

Abgelegt unter: Der tägliche Wahnsinn... am 06.09.2007 von André

Müdigkeit geistert durch meinen Schädel nach der durchzechten Nacht und 36 Stunden Wachzustand, nicht mein persönlicher Rekord aber dennoch kräftezehrend. Ich stehe am Bahnsteig und warte auf den Zug der mich ins warme und gemachte Bett tragen soll. Den letzten Zug habe ich verpasst, da ich ein Duell gegen den Fahrkartenautomat bestreiten musste, weil der sich beharrlich weigerte meinen 5 Euroschein anzunehmen. Als ich es endlich geschafft hatte den Schein auf automatenkompatibel zu polieren und meinen Fahrschein in Händen hielt, fuhr die Regionalbahn Richtung Heimat dreisterweise ohne mich vom Gleis ab und ließ mich im trüben, regnerischen Ambiente des sanierungsbedürftigen Bahnsteigs zurück.

Wie in Trance stehe ich nun da und starre ins Leere. Der beißende Gestank von Urin steigt mir in die Nase, während ich versuche den überteuerten Kakao vom Bahnhofskaffee runter zu würgen. Schokolade soll ja bekanntlich das Gemüt beflügeln, doch angesichts des tristen Schauspiels das sich mir vor Augen darbietet, will bei mir keine rechte Verzückung in Erscheinung treten. Ein paar Bagger graben, hacken und schaufeln sich durch die Überbleibsel eines Abrissgebäudes, hinter der Baustelle noch mehr marode Wohnhäuser die traurig im Regen stehen. Bauschutt bedeckt die durchtränkte Flora und Fauna, vor der sich ein paar lieblos arrangierte Absperrgitter aneinanderreihen. Dieser Ort macht depressiv und lädt in keinem Fall zum längeren Verweilen ein.

Gerne würde ich mich in eine erdachte Traumlandschaft flüchten, doch das krächzende, dilettantische Gestammel der Lautsprecherdurchsage in regelmäßigen Abständen, holt mich immer wieder in die Realität zurück. Man sollte meinen, dass das Bahnhofspersonal, bei nur 4 verschiedenen Zügen die hier täglich ein und ausfahren, so langsam deren Ankunftsgleis und Zielort kennen sollte. Ich beschließe mich anderweitig abzulenken und mache mich auf die Suche nach einem Mülleimer um die, mittlerweile leergetrunkene, Kakaoflasche zu entsorgen. Nach gefühlten 2 km Spaziergang, durch den nicht überdachten Bereich des Bahnsteigs, finde ich endlich ein entsprechendes Behältnis, ich sollte die Rückreise jedoch schnell antreten, da mein ersehnter Zug bald eintreffen müsste.

Natürlich bin ich zeitig wieder im Einstiegsbereich, denn die Regionalbahn kommt, wie meistens, mit leichter Verspätung eingetrudelt. Müde lasse ich mich in einen Sitz der Personenbeförderungsklasse 2 fallen, während meine Gedanken an einen wunderbar paradiesischen Ort driften, an dem die Zeit stillsteht, die Vögel zwitschern und die Frau meiner Träume mir, barbusig, einen eiskalten Cuba Libre serviert.

Autor: André

Dein Ex, Mein Alptraum

Abgelegt unter: Dem André ihm seine Kritiken, Filme am 06.09.2007 von André

Ich weis es nicht, vielleicht bin ich mittlerweile zu alt für alberne Slapstick-Einlagen und oberflächliche Witzchen die sich an Klischees aufgeilen und einem Teenieniveau anpassen. Vielleicht bin ich aber auch nur enttäuscht, dass Zack Braff nach Perlen wie Garden State und Der letzte Kuss, jetzt in einer so schwachen und eigentlich auch nicht erwähnenswerten Komödie mitspielt.

Tom (Zack Braff) und Sofia (Amanda Peet) sind grade stolze Eltern geworden, doch Tom hat seinen Job verloren und so muss er wohl oder übel eine Stelle in der, etwas verschrobenen, Werbeagentur von Sofias Vater antreten. Tom wird dem querschnitzgelähmten Chip (Jason Bateman) unterstellt, der ihm seinen Einstand im neuen Jobumfeld ganz schön schwer macht, denn Chip ist der Exfreund von Sofia und hegt immer noch starke Gefühle für sie. So tritt Tom, nicht immer ganz unverschuldet, von einem Fettnäpfchen ins andere und verscherzt es sich nicht nur mit seinem Schwiegervater, sondern auch mit Sofia selbst…

So wenig originell wie die Handlung stellt sich auch der Rest der erschreckend unlustigen Komödie dar. Tatsächlich lässt Regisseur Jesse Peretz nur wenig gute Dialoge oder zündende Witze in seinen Film einfließen und verlässt sich stattdessen mehr auf Slapstick-Einlagen und pubertäre Macho-Spielchen. Das deutlich mehr drin gewesen wäre merkt man vor allem Zack Braff an, der hier als einziger für ein paar Lacher sorgt und beim Zuschauer sympathisch rüber kommt. Zwar kann auch Jason Bateman als arroganter Schleimscheißer mit Rollstuhlbonus Punkte machen, jedoch wird er in seiner Rolle niemals zur wirklichen Bedrohung für die Beziehung von Tom und Sofia, zumal er am Ende völlig zu Gunsten des Klamauk verheizt wird. Der restliche Cast ist kaum erwähnenswert, hier und da ein paar Gastauftritte bekannter Gesichter. Amanda Peets Subplot um die Langeweile als Hausfrau und Mutter ist ein totaler Griff ins Klo, denn er wirkt nicht nur unglaubwürdig, sondern auch inkonsequent sowohl während dessen, als auch in seiner Auflösung. Überhaupt bleibt die ganze Story total unspannend, weil es nie zu wirklichen Konflikten kommt: Chip will zwar Tom aus Sofias Leben vergraulen, hat aber bei ihr überhaupt keine Chance mehr; Sofia und Tom haben zwar die ein oder andere Meinungsverschiedenheit, sind aber nie wirklich sauer aufeinander; Chip lässt Tom zwar schlecht im Beruf aussehen, aber da der nicht an seinem Job hängt scheint dies auch egal. Wen soll der Ganze Kram also unterhalten wenn die Geschichte uninteressant und der Humor nicht zum Lachen ist, nicht mal Zack Braff verfügt über genügend Sympathiepunkte um für eine derartige Belanglosigkeit zu entschuldigen.

Fazit: Dein Ex… unser Alptraum. Die Komödie ist so schlecht, dass sie nicht mal als „peinlich“ bewertet werden kann, einfach alles von der Story über die Charaktere bis hin zu den Gags ist schlicht und ergreifend „egal“, weil uninteressant, nicht neu und in keinem Fall unterhaltsam. Wenn überhaupt bemerkt, dann bitte schnell wieder vergessen.

Autor: André

Yippee Ki Yay, Motherfucker!

Abgelegt unter: Strandgut am 05.09.2007 von Sven

Ich kanns schon zu großen Teilen auswendig!

(via) F5 – Fünf Filmfreunde
Autor: Sven

I doubledare you Motherfucker!

Abgelegt unter: Strandgut am 05.09.2007 von Sven

(via) F5 – Fünf Filmfreunde

PS: Obwohl ich unsicher bin ob “Marsellus Wallace” nicht doch “Marcellus Wallace” geschrieben wird! Naja…

Autor: Sven

[edit] Und wo wir gerade schon bei “Pulp Fiction” sind…

TorturePorn?

Abgelegt unter: Allgemein am 05.09.2007 von Sven

Von der Grundidee fand ich ja Reningtons Ansatz zu diesem Thema wirklich gut, jedoch würde ich genauso wie OmahaBitch antworten:

“Dass du SAW in dieselbe Kategorie wie Hostel stecken möchtest finde ich aber falsch, den SAW wollte nie ein Horrorfilm sein, sondern ein harter Thriller.”

[...]

“Es ist also weder das phantastische Element noch die Gewalt die einem Film den Genretitel “Horror” beschert, aber das Horrorgenre ist nunmal nicht homogen sondern besteht aus verschiedenen Subgenres, von denen die neue Folterwelle (mit ihren Vorläufern aus den 70ern) sicherlich ein eigenständiges bildet das man gerne Torture Porn nennen darf, aber nicht muss. Und nur weil man eines dieser Subgenres nicht mag oder es gerade dominant innerhalb des Hauptgenres ist und den Mainstream besetzt, ist das doch noch kein Grund es unbedingt abgrenzen zu müssen.”

Autor: Sven

Reservoir Cats

Abgelegt unter: Strandgut am 05.09.2007 von Sven

Ich weiß: “Weniger Videos! Mehr Texte!”

Aber im Moment ist mein Hirn etwas müde vom ganze Nachdenken und so. Deswegen: Hier für euch eine superduper Episode von “Itchy&Scratchy” mit Gastregiesseur Quentin!

Autor: Sven

[edit] Und so sieht übrigens die Episode von Oliver Stone aus!

Cinemaniac-Erotik

Abgelegt unter: Männer und ihre Spielzeuge, Strandgut am 05.09.2007 von Sven

Fannys Double Feature
Autor: Sven